ProTier - Stiftung für Tierschutz und Ethik

SGT/ProTier: Festtage - Gefahr für Haustiere: Tipps gegen Weihnachts-Unfälle

    Zürich (ots) - Die Festtage können für Haustiere gefährlich werden. Darauf weist die Schweizerische Gesellschaft für Tierschutz/ProTier (SGT/ProTier) hin. "Tierärzte haben zwischen Weihnachten und Silvester Hochkonjunktur, weil viele Tierhalter sich leichtsinnig und unvorsichtig verhalten", erklärt Rita Dubois, Geschäftsführerin der SGT/ProTier.

    "Auf keinen Fall sollte man Hunde oder Katzen am Festessen teilhaben lassen", rät Rita Dubois. Fette und stark gewürzte Speisen sind für Vierbeiner unverträglich und können Übelkeit, Erbrechen, schwere Verdauungsprobleme oder gar gefährliche allergische Reaktionen hervorrufen. Knochen können bei Hunden in Zähnen, Hals, Magen oder Darm stecken bleiben und zu lebensbedrohlichen Verletzungen führen. Darüber hinaus verursachen sie bei vielen Hunden eine schwere Verstopfung. Aber auch anderswo lauern zu Weihnachten tückische Gefahren. Schon zwei Stücke Zartbitterschokolade sind für einen kleinen Chihuahua tödlich. Etwa 3 Tafeln Schokolade können einen 10 bis 15 Kg schweren Hund töten. Je höher der Kakaoanteil desto mehr Theobromin ist enthalten, ein Stoff, der für Haustiere extrem giftig ist.

    Auch der geschmückte Weihnachtsbaum mit seinen bunten Kugeln und dem glitzernden Lametta birgt für Katzen mitunter tödliche Verlockungen. Die scharfen Splitter zerbrochener Kugeln können Schnittwunden verursachen, werden sie gar verschluckt, drohen innere Verletzungen. Lametta kann noch giftiges Blei enthalten und wenn es verschluckt wird, einen lebensgefährlichen Darmverschluss auslösen.

    Die SGT/ProTier weist ferner darauf hin, dass echte Kerzen am Weihnachtsbaum für Haustiere gefährlich sind. Das flackernde Licht weckt die Neugierde der vierbeinigen und gefiederten Hausgenossen, Brandverletzungen oder Wohnungsbrände können die Folge sein. Vor allem für junge Katzen besitzt der Weihnachtsbaum eine geradezu magische Anziehungskraft. Die Kabel elektrischer Kerzen hingegen können Nagern zum Verhängnis werden.

    Bestimmte Pflanzen, die traditionell in der Weihnachtszeit gekauft und verschenkt werden, sind giftig für Katzen. Dazu gehören Mistelzweige, Thuja, Taxus, Stechpalmen und die beliebten Weihnachtssterne.

    "Mit ein wenig Umsicht und Überlegung lassen sich Unfälle und unangenehme Überraschungen während der Festtage vermeiden, so dass Mensch und Tier diese Zeit der Besinnlichkeit sorgenfrei geniessen können", empfiehlt Rita Dubois.

ots Originaltext: Schweizerische Gesellschaft für Tierschutz/ProTier
Internet: www.presseportal.ch

Kontakt:
Pressestelle SGT/ProTier
Alfred Escher-Strasse 76
8002 Zürich
Tel.         +41/1/201'05'05
Fax:         +41/1/201'26'23
E-Mail:    info@protier.ch
Internet: www.protier.ch



Weitere Meldungen: ProTier - Stiftung für Tierschutz und Ethik

Das könnte Sie auch interessieren: