ProTier - Stiftung für Tierschutz und Ethik

Tiere sind als Weihnachtsgeschenk ungeeignet!

    Zürich (ots) - Lebende Tiere sind als Weihnachtsgeschenk grundsätzlich ungeeignet. Daran erinnert die Schweizerische Gesellschaft für Tierschutz/ProTier (SGT/ProTier) anlässlich der bevorstehenden Weihnachtstage. Hunde, Katzen, Kaninchen, Vögel und andere Heimtiere sind kein Spielzeug und keine Sache, die man einfach beiseite legen kann, wenn der Reiz des Neuen nachlässt. Mit der Anschaffung eines Tieres übernimmt man die Verantwortung für das Tier während dessen gesamter Lebenszeit. "Die hektische Weihnachtszeit ist der denkbar ungünstigste Zeitpunkt, ein Tier bei sich aufzunehmen", mahnt Rita Dubois, Geschäftsführerin der SGT/ProTier.

    Keinesfalls soll man sich bei der Anschaffung eines Tieres allein von Tierliebe leiten lassen. Der Beschenkte muss sich nicht nur freuen, sondern sollte sich auch über die Konsequenzen eines lebenden Geschenks im Klaren sein. Ein Haustier erfordert viel Zeit und ausreichende Kenntnisse für dessen tiergerechte Haltung und Versorgung. Kinder sind mit dieser Verantwortung und Pflicht, auch wenn sie Tiere innig lieben, aufgrund ihres Alters meist überfordert. Diese Aufgaben müssen schlussendlich von Erwachsenen übernommen werden. Auch dürfen die laufenden Kosten für ein Heimtier nicht unterschätzt werden.

    Um sich in einem neuen Heim einzugewöhnen, brauchen Hunde, Katzen, oder andere Haustiere Ruhe und von Seiten seiner Betreuer viel Geduld. Oft werden Tiere, ohne vorherige Nachfrage, durch gut meinende Verwandte verschenkt. Anstatt zu schmusen, sitzt die kleine Katze dann völlig verängstigt unterm Bett, oder der junge Hund macht vor Aufregung auf den teuren Teppich. Schnell ist nach den Festtagen das Interesse an dem lebenden Geschenk verflogen. Gassigehen oder Katzenkistchen putzen wird lästig. Spätestens vor den Sportferien landen Bello, Miez oder Schnüffi dann im Tierheim.

    Die SGT/ProTier empfiehlt: Wenn die ganze Familie mit der Tierhaltung einverstanden ist, sollte man sich nach den Feiertagen in aller Ruhe im Tierheim umsehen. "Das Schicksal der Tierheim-Tiere sollte gleichzeitig Warnung vor Fehlentscheidungen sein und helfen, den Wunsch nach einem Tier gründlich zu überprüfen", empfiehlt Rita Dubois. "Ausserdem bietet ein Tierheim Beratung und mit Sicherheit die Möglichkeit, ein passendes Tier für die zukünftigen Haltungsbedingungen auszuwählen."

    Die SGT/ProTier appelliert darüber hinaus, zu den bevorstehenden Festtagen durch eine bewusste Kaufentscheidung den Tierschutz zu unterstützen. Dies gelte sowohl für das Festtagsmenue, als auch für "Qualprodukte" wie Pelz.

ots Originaltext: SGT/Pro Tier
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