ProTier - Stiftung für Tierschutz und Ethik

Tropische Hitze birgt tödliche Gefahren für Hunde

Tierschützer warnen vor „Hot Dogs" in überhitzten Autos Zürich (ots) - Die tropische Hitze mit Temperaturen von weit über 30°C kann besonders für Hunde leicht tödliche Folgen haben. „Keinesfalls dürfen Hunde in einem Auto, das in der Sonne steht, zurückgelassen werden. Selbst bei leicht geöffneten Fenstern kann die Temperatur im Wageninnern innert weniger Minuten auf über 70°C ansteigen", warnt Rita Dubois, Geschäftsführerin der Schweizerischen Gesellschaft für Tierschutz/ProTier (SGT/ProTier). Hunde können nicht schwitzen, sondern nur hecheln. Steht ihnen zur Wärmeregulierung nur heisse Luft zur Verfügung, können sie innerhalb von nur 15 Minuten irreparable Hirnschäden erleiden oder an Herzschlag sterben. „Deshalb sollte man in diesen Tagen seinen Hund nicht einmal für einen kurzen Augenblick im Auto lassen", rät Rita Dubois. Zeichen für eine Überhitzung bei Hunden sind: starkes Hecheln, glasige Augen, Fieber oder Koordinationsschwierigkeiten. Diese Symptome können bei den derzeit herrschenden Hitzewerten auch bei zu langem Aufenthalt im Freien auftreten. Man sollte den Hund dann sofort in den Schatten bringen und unbedingt Trinkwasser geben, gegebenenfalls muss das Tier zum Tierarzt. „Wer einen im Auto eingesperrten Hund sieht, sollte unbedingt versuchen, den Halter ausfindig zu machen. Notfalls muss die Polizei oder der örtliche Tierschutz alarmiert werden", so Rita Dubois. Auch die gestiegenen Ozonwerte machen den Vierbeinern zu schaffen. Die Ozonbelastung ist besonders für Tiere, wegen deren Grösse, weitaus stärker als beim Menschen, und am Boden kommen noch zusätzlich Staub und Abgase hinzu. So können sich die Tiere leicht eine akute Bindehautentzündung zuziehen. Die SGT/ProTier empfiehlt deshalb, längere Spaziergänge mit dem Hund in die frühen Morgenstunden und in den späten Abend zu verlegen. Beim Versäubern während des Tages sollte das Tier im Schatten gehen und die Sonne meiden. Im Freien gehaltene Hunde müssten unbedingt einen Schattenplatz und genügend Wasser bekommen. Katzen schützen sich dagegen meist selbst, indem sie sich fast ausschliesslich im Schatten aufhalten. Gefahr droht aber auch Nagetieren, Meerschweinchen und Kaninchen, die keinesfalls direkter Sonnenbestrahlung ausgesetzt werden dürfen und müssen ständigen Zugang zu Trinkwasser haben. ots Originaltext: SGT/ProTier Internet: www.newsaktuell.ch Kontakt: Pressestelle SGT/ProTier Alfred-Escher-Str. 76 8002 Zürich Tel. +41/1/201'05'05 Fax +41/1/201'26'23 mailto: info@protier.ch Internet: http://www.protier.ch

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