Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO)

Neue bilaterale Verhandlungen Schweiz - EU: Zweite Verhandlungsrunde im Bereich verarbeitete Landwirtschaftsprodukte

    Bern (ots) - Heute sind in Bern die Delegationen der Schweiz und der Europäischen Union (EU) zur zweiten Verhandlungsrunde im Bereich der verarbeiteten Landwirtschaftsprodukte zusammengetroffen. Das Treffen diente zur Hauptsache der Identifizierung der offenen Fragen und der Suche nach einem gemeinsamen Vorgehen zu deren Beseitigung.

    Das Thema verarbeitete Landwirtschaftsprodukte (Produkte der Nahrungsmittelindustrie) gehört zu jenen vier Bereichen der neuen bilateralen Verhandlungen zwischen der Schweiz und der EU, in welchen die Verhandlungen Anfang Juli dieses Jahres formell aufgenommen wurden. Die schweizerische Verhandlungsdelegation wurde von Willy Tinner vom Staatssekretariat für Wirtschaft (seco) geleitet, jene der EU von Andreas Menidiatis von der Generaldirektion Unternehmen der EU-Kommission.

    Die heutigen Gespräche dienten in erster Linie der Identifizierung der beidseitig bestehenden Probleme, auf deren Basis in der Folge nach gemeinsamen Lösungen gesucht werden kann. Ziel ist es, das in die Jahre gekommene Protokoll Nr. 2 des Freihandelsabkommen Schweiz-EG von 1972 zu aktualisieren, das die Details zur Grenzbehandlung (Zölle und Ausfuhrbeiträge) von landwirtschaftlichen Verarbeitungsprodukten wie Schokolade, Biscuits, Suppen etc. festlegt. Für die Schweiz stehen folgende Punkte im Zentrum: die Beseitigung bestehender Marktverzerrungen im Handel mit entsprechenden Produkten, die vollständige Eliminierung des sogenannten Industrieschutzes und die Anpassung des Deckungsbereichs an die technologischen Entwicklungen der letzten Jahre in der Nahrungsmittelindustrie.

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Tel. +41 31 324 09 06
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