Bundesamt für Raumentwicklung (ARE)

ARE: Der Raumentwicklungsbericht in der Diskussion

      Bern (ots) - Ein halbes Jahr nach der Publikation des
Raumentwicklungsberichts liegt eine erste Bilanz vor: In der neuen
Nummer der Zeitschrift «Forum Raumentwicklung» äussern sich
Persönlichkeiten aus Politik, von Kantonen und Gemeinden, aus
Wirtschaft und Verbänden zur Publikation. Sie schaffen so die Basis,
das darin vorgeschlagene «Raumkonzept Schweiz» zu vervollständigen
und weiterzuentwickeln.

    Wie soll die räumliche Gestaltung der Schweiz im nächsten Vierteljahrhundert aussehen? Und welche Massnahmen und Instrumente braucht es, um dieses Ziel zu erreichen? Im März 2005 publizierte das Bundesamt für Raumentwicklung (ARE) seinen Raumentwicklungsbericht. In vier Szenarien werden mögliche Entwicklungen der Schweiz bis ins Jahr 2030 skizziert. Das ARE selbst stellt ein «Raumkonzept Schweiz» vor. Dieses sieht die Stärkung der Metropolen vor, wobei auch strategische Städtenetze gefördert werden sollen und Strategien für den ländlichen Raum zu entwickeln sind.

    Fünf Monate lang hatte die interessierte Öffentlichkeit Zeit, die Vorschläge zu studieren und sich in Stellungnahmen zu äussern. Ein Schritt in dieser Anhörung waren auch sieben Veranstaltungen, an denen das ARE zusammen mit der Schweizerischen Vereinigung für Landschaftsplanung die Ziele erklärte, die hinter dem Raumentwicklungsbericht stehen, und sich Fragen des Fachpublikums stellte. Eine weitere Etappe, dem Lob und der Kritik Raum zu geben, ist die jetzt vorliegende Ausgabe 2/2005 des «Forums Raumentwicklung». Sie enthält eine Auswahl von Beiträgen, die auf den Raumentwicklungsbericht eingehen und seine Stärken und Schwächen benennen.

    Vertreten sind im Heft zum einen die Kantone, Städte und Gemeinden als die zentralen Partner bei der räumlichen Entwicklung. Zu Wort kommen weiter Fachleute aus der Forschung und eine Auswahl von Verbänden, bei denen das Thema Raumentwicklung oft seit Jahrzehnten ein Arbeitsschwerpunkt ist. In zwei Interviews schliesslich bringen Nationalrätin Franziska Teuscher und Regierungsrat Werner Luginbühl (beide Bern) zum Ausdruck, welche Erwartungen und Hoffnungen sie in die Weiterentwicklung und Umsetzung des «Raumkonzepts Schweiz» setzen.

    Die Anhörung zum Raumentwicklungsbericht 2005 ist die Voraussetzung für eine politische Diskussion über die räumliche Zukunft der Schweiz. Neben einer Revision des Raumplanungsgesetzes (RPG) in der Landwirtschaft stehen die Überarbeitung der Grundzüge der Raumordnung Schweiz von 1996 und eine umfassende RPG-Revision an. Die beiden zuletzt genannten Projekte sind Bestandteil der bundesrätlichen Legislaturplanung 2003–2007 - das vorliegende Heft soll als weitere Diskussionsgrundlage dazu dienen.

Bern, 10.10.2005

Bundesamt für Raumentwicklung (ARE) Stabsstelle Information

Auskünfte Rudolf Menzi, Leiter Information Tel. +41 (0)31 322 40 55 http://www.are.admin.ch/are/de/medien/mitteilungen/03315/index.html



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