Wettbewerbskommission (Weko)

Weko untersucht Fahrschulpreise im Kanton Graubünden

    Bern (ots) - Die Wettbewerbskommission (Weko) hat am 15. November 2001 eine Untersuchung über die Fahrschulpreise der Mitglieder des Autofahrlehrerverbandes des Kantons Graubünden und des Fürstentums Liechtenstein (AVGL) eröffnet. Eine Vorabklärung hatte Anhaltspunkte für unzulässige Preisabreden ergeben. Die Untersuchung soll aufzeigen, ob die fraglichen Fahrschulpreise tatsächlich auf einer nach Kartellgesetz unzulässigen Abrede basieren.

    Die Weko hat bereits früher angekündigt, gegen kantonale Tarifabreden vorzugehen, die den Wettbewerb unter Fahrlehrern behindern oder beseitigen. Erste Abklärungen hatten in verschiedenen Kantonen Anhaltspunkte für Wettbewerbsbeschränkungen ergeben. Im Mai 2000 hat die Weko eine Tarifabrede der Mitglieder des freiburgischen Autofahrlehrerverbandes untersagt. Im Nachgang zu dieser Entscheidung hat sie die Entwicklungen in den anderen Kantonen weiterverfolgt.

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