Bundesanwaltschaft BA

BA: Auftragsvergabe der Nationalen Alarmzentrale: Bundesanwaltschaft ermittelt

Befragungen in Zürich und Bern, Unterlagen sichergestellt Bern, 10. Dezember 2002. Die Bundesanwaltschaft hat am 6. Dezember ein gerichtspolizeiliches Ermittlungsverfahren gegen Unbekannt eröffnet, dies aufgrund des Verdachts der ungetreuen Amtsführung gemäss Art. 314 StGB. Abgeklärt werden Umstände und Rahmenbedingungen bei der Auftragsvergabe an Dritte durch die Nationale Alarmzentrale (NAZ). Ueber das Vorliegen eines strafrechtlich relevanten Sachverhalts lassen sich aus Sicht der verfahrensführenden Strafverfolgungsbehörde zum heutigen Zeitpunkt noch keine Schlüsse ziehen, allerdings werden verschiedene, auch via Medien bekanntgewordenen Hinweise auf mögliche Interessenskonflikte von Kaderangehörigen der NAZ bei der Auftragsvergabe an eine einzelne Firma abgeklärt. In diesem Zusammenhang hat die Bundesanwaltschaft heute Dienstag am Sitz der Nationalen Alarmzentrale, der angesprochenen Firma und in einem Privatdomizil in Zürich sowie beim Generalsekretariat des Eidg. Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) in Bern mehrere Personen zur Sache befragt und verschiedene Dokumente und Geschäftsunterlagen sichergestellt. Der Informationsverantwortliche: Hansjürg Mark Wiedmer, Informationschef BA, Tel. 031 / 324 324 0

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