BAK Bundesamt für Kultur

Europa Forum Luzern - Kultur im Quotenstress

Veranstaltung im KKL vom 24. - 25. September 2001

Kultur im Quotenstress - Perspektiven an der Schwelle zum digitalen Zeitalter. Veranstaltung im Kultur- und Kongresszentrum Luzern vom 24./25. September 2001

    Bern (ots) - Die diesjährige Veranstaltung des Europa Forums findet am 24. und 25. September 2001 in Luzern statt. Der wiederum zweitägige Anlass befasst sich mit dem Thema Kultur im zunehmend liberalisierten Umfeld. Er thematisiert die Herausforderungen und Perspektiven der Kultur im europäischen Markt. Gestellt wird die Frage, ob die kulturelle Vielfalt vor dem Hintergrund der Globalisierung noch bestehen kann und wohin die Reise letztlich gehen soll. Der Fokus wird auf die audiovisuellen Medien gelegt. Die Veranstaltung wird parallel zur internationalen Konferenz der Kulturminister durchgeführt, die ebenfalls in Luzern stattfindet.

    Es werden wiederum zwei Programmblöcke angeboten. Die öffentlichen Abendveranstaltungen richten sich an das breite Publikum. Unter anderem referieren Bundesrätin Ruth Dreifuss, die kanadische Kulturministerin Sheila Copps und der südafrikanische Minister für Kultur und Wissenschaft, Ben S. Ngubane über verschiedene Aspekte der kulturellen Vielfalt. Bundespräsident Moritz Leuenberger sowie der deutsche Staatsminister für Kultur, Prof. Julian Nida-Rümelin, werden zum Spannungsfeld Kultur- und Medienpolitik Stellung beziehen. Für die Sicht der EU zu diesem Thema ist die zuständige Kommissarin, Viviane Reding, eingeladen. Zum öffentlichen Programmteil gehören auch zwei Panels mit bekannten Fachleuten, so u.a. mit Franz Morak (österreichischer Staatssekretär für Kultur), Armin Walpen (SRG SSR idée suisse), Klaus Bresser (ehemals ZDF), Ludwig Hasler (Weltwoche), Jana Caniga (Migros Kulturprozent). Die Organisatoren bemühen sich ausserdem um den Direktor des tschechischen Fernsehens, Jiri Balvin. Am Symposium, das am Montag eröffnet und am Dienstag in verschiedenen Workshops seine Fortsetzung findet, werden die Hauptaspekte des Tagungsthemas vertieft analysiert und zentralen Thesen gegenübergestellt. Neben den zahlreichen Referaten, Workshops und Paneldiskussionen wird ausserdem ein kulturelles Rahmenprogramm angeboten. Hierzu gehören vor allem Darbietungen verschiedener Luzerner Kultur- und Festivalinstitutionen sowie Einlagen des internationalen Kulturprojekts "Alpentöne'. Der kulturelle Grossanlass wird ausserdem von einem Filmfestival umrahmt, das eine ganze Woche dauert.

    Das Europa Forum Luzern ist ein privatrechtlicher Verein unter dem Vorsitz des Stadtpräsidenten von Luzern. Ihm gehören der Kanton und die Stadt Luzern sowie massgebliche private Körperschaften aus Wirtschaft und Kultur der Zentralschweiz an. Die Aktivitäten stehen unter dem Patronat der Zentralschweizer Kantone. An den bisherigen fünf Anlässen waren stets namhafte Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft eingeladen, so unter anderem die EFTA-Aussenminister, die EU-Verkehrsminister, der österreichische Bundeskanzler Schüssel, die österreichische Aussenministerin Ferrero-Waldner, die Bundesräte Cotti, Leuenberger, Ogi und Villiger, die Präsidenten der Deutschen Bundesbank und der Schweizer Nationalbank, der ehemalige NATO-General Naumann und Nestlé-Verwaltungsratspräsident Helmut O. Maucher. Im letzten Jahr wurde die Veranstaltung erstmals zweitägig zum Thema Sicherheitspolitik in Europa durchgeführt.

ots Originaltext: Bundesamt für Kultur BAK
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