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Windkraftwerk JUVENT SA: Produktionsausbau, Baubeginn zweites Repowering

Windkraftwerk JUVENT SA: Produktionsausbau, Baubeginn zweites Repowering
Windkraftwerk JUVENT

Bern (ots) - Die JUVENT SA verwirklicht dieses Jahr das siebte Bauprojekt seit der Gründung der Gesellschaft. Der Ersatz der vier ältesten Maschinen führt zusammen mit dem ersten Repowering im Jahr 2013 zu einer Mehrproduktion von 75% gegenüber dem Jahr 2011, ohne die Anzahl der Windturbinen (total 16 Maschinen) zu erhöhen. Mit den Bauarbeiten für das zweite Repowering-Projekt der JUVENT SA kann wie geplant im April 2016 begonnen werden. Die Inbetriebnahme der vier neuen Maschinen des Typs Vestas V112 ist für Anfang Oktober 2016 vorgesehen.

Die JUVENT SA arbeitet seit Sommer 2014 am siebten Ausbauprojekt (J7) ihrer 20-jährigen Geschichte. Es geht dabei um das zweite Repowering, in dessen Rahmen die letzten vier Windenergieanlagen der älteren Generation durch neue, leistungsstärkere Maschinen ersetzt werden sollen. Die bestehenden Turbinen des Typs Vestas V52 / V66 werden fachgerecht rückgebaut und zur Wiederverwendung an ein erfahrenes, gut qualifiziertes litauisches Unternehmen verkauft. Die Montage der neuen Maschinen des Typs Vestas V112, welche mit einer Leistung von je 3.3 Megawatt die leistungsstärksten Anlagen der JUVENT SA sein werden, ist während den Monaten August und September 2016 geplant. Mit der Inbetriebnahme der neuen Maschinen im Oktober 2016 wird das Windkraftwerk der JUVENT SA mit einer installierten Gesamtleistung von 37.2 MW eine erwartete Jahresproduktion von 70 Mio. Kilowattstunden erreichen, was dem Energieverbrauch von über 15'000 Schweizer Haushalten entspricht (Beispielhaushalt mit Durchschnittsverbrauch von 4'500 kWh/Jahr).

Bedingt durch ungünstigen Baugrund an den ursprünglich geplanten Standorten wurde 2013 im Rahmen der Realisierung des ersten Repowering-Projekts eine minimale Anpassung von drei Turbinenstandorten notwendig. Aus diesem Grund hat die JUVENT SA im Einvernehmen mit den kantonalen und kommunalen Behörden die nachträgliche Bewilligung der geringfügigen Projektänderungen in die Wege geleitet. Nach erfolgter Vorprüfung des Dossiers durch die zuständigen kantonalen Behörden wird die geplante geringfügige Änderung des Zonenplans im Frühsommer 2016 bei der Gemeinde Villeret zur Publikation aufgelegt.

Kontakt:

Gilles Seuret
+41 58 477 51 07
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