BKW Energie AG

BKW und Ökofonds
Hochwasserschutz Oltigen - Baubewilligung erhalten

Bern (ots) - Die BKW AG hat vom Amt für Wasser und Abfall des Kantons Bern (AWA) die Baubewilligung zur Verbesserung des Hochwasserschutzes an der Aare bei Oltigen erhalten. Die bestehenden Hochwasserschutzverbauungen werden auf einer Gesamtlänge von rund 800 Meter erhöht. Begleitend werden verschiedene ökologische Aufwertungsmassnahmen entlang des Damms umgesetzt. Die Kosten des Gesamtprojekts belaufen sich auf rund 650'000 CHF.

Durch die Ereignisse der Jahre 2005 und 2007 wurden die Hochwasserschutzbauten im ganzen Seeland hohen Beanspruchungen ausgesetzt. Zwar haben sie alle den Anforderungen standhalten können, trotzdem wurde es nötig die Sicherheit der Schutzbauten kritisch zu überprüfen. Die BKW nimmt ihre Verantwortung bezüglich Hochwasserschutz wahr und wird in einer weiteren Etappe die Schutzbauten im Gebiet der Oltigenau um 20 bis maximal 70 cm erhöhen. Zudem wird als flankierende Massnahme ein niedriger Seitendamm entlang des Chesselgrabens aufgeschüttet, um eine Überflutung des Wilers Oltigen auch bei Hochwasser in diesem Seitenbach zu verhindern. Die Bauarbeiten erfolgen in zwei Etappen: Von Februar bis Mai 2012 wird die Erhöhung der Schutzbauten durchgeführt. In einer zweiten Etappe, ab August 2012, wird die Ufersicherung bei den Bootsanbindeplätzen in Angriff genommen. Die Bauarbeiten sollten voraussichtlich Ende September 2012 abgeschlossen sein.

In Übereinstimmung mit den Zielen für eine umweltgerechte Gestaltung ihrer Wasserkraftwerke nimmt die BKW die Gelegenheit wahr, auch bei diesem Projekt gleichzeitig ökologische Verbesserungen vorzunehmen. Mit der finanziellen Unterstützung des BKW-Ökofonds werden Massnahmen realisiert, um den Sickergraben entlang des Hochwasserdamms ökologisch aufzuwerten. Damit wird die ökologische Aufwertung der seeländischen Gewässer konsequent weiterverfolgt und die natürliche Vielfalt von Flora und Fauna erhöht.

Bezüglich der Einsprache des Fischereivereins Niederried-Oltigen, welcher Vorbehalte gegenüber der geplanten Ufersicherung geäussert hat, konnte Einigkeit zu den geplanten Massnahmen im Projektgebiet gefunden werden. Weitergehende Forderungen wurden in ein separates Verfahren verwiesen.

Kontakt:

Daniela Oehen
Media Communications
Tel. 031 330 51 07



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