BKW Energie AG

Klimawandel in der Jungfrauregion
Bundespräsidentin diskutiert mit Schülern

20 Schülerinnen und Schüler aus der ganzen Schweiz zeigen Bundespräsidentin Leuthardt die Auswirkungen des Klimawandels mit zwei Experimenten im Bundeshaus Bern.

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    Bern (ots) -

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    Zwanzig Schülerinnen und Schüler aus der ganzen Schweiz haben heute Bundespräsidentin Doris Leuthard über das dieses Jahr an und auf den Gletschern der Jungfrauregion durchgeführte Nationale Projekt "Eiger-Klima-Schulen" und über ihre Erkenntnisse daraus informiert. Sie zeigten den Klimawandel mit einem Experiment über den Felssturz am Eiger als Folge des Gletscherrückzuges und mit einem Experiment über das Schwinden des Permafrostes auf. Sie berichteten, dass sich der Eigergletscher während des viermonatigen Projektes um rund dreissig Meter zurückgezogen hat und präsentierten in angeregter Diskussion mit der Bundespräsidentin ihre eigenen persönlichen Schlussfolgerungen.

    Unter dem Patronat der Erziehungsdirektionen aller Schweizer Kantone haben von Mitte Juni bis Mitte Oktober 2010  gegen 2'000 deutsch-, französisch- und italienischsprachige Schülerinnen und Schüler aus vierzehn Kantonen das eineinhalbtägige "Lernerlebnis Klimawandel" in Grindelwald und bei, bzw. auf den Gletschern der Jungfrauregion mit grossem Engagement absolviert. Ziel dieses unter der Leitung der BKW FMB Energie AG geleiteten und von der SBB, den Jungfraubahnen, der COOP Schweiz und weiteren Unternehmungen getragenen Projektes, das auf den wissenschaftlichen Erkenntnissen der Klimaforscher der Universität Bern aufbaut, ist das Erfassen der Klimaveränderungen mit den eigenen Augen und Händen im "Freiluftlabor Jungfrauregion". Da wegen übergrosser Nachfrage über 3'000 interessierte Schülerinnen und Schüler nicht berücksichtigt werden konnten, wird eine Weiterführung des Projektes im Jahr 2011 geplant.

    Bundespräsidentin Leuthard verfolgte die ihr von den Schülern aus dem Raum Zürich, Basel, Bern und Jura präsentierten Experimente zum Klimawandel mit Interesse und zeigte sich beeindruckt von den ihr präsentierten persönlichen Schlussfolgerungen, so etwa betreffend Freizeitgestaltung, Verkehrsmittel und Umgang mit Warmwasser. Sie wies darauf hin, dass der Klimawandel für die Schweiz und insbesondere für die junge Generation ein sehr wichtiges Thema sei. Handeln müssten jetzt alle. Die Verantwortung sei aber über Generationen hinweg weiterzutragen. Bundespräsidentin Leuthard ermunterte die Jugendlichen in ihrem Umfeld mit dem guten Beispiel voranzugehen und ihre Familien und Freunde zum Mitmachen zu animieren.

Kontakt:
Antonio Sommavilla
031 330 51 07
antonio.sommavilla@bkw-fmb.ch

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