BKW Energie AG

BKW-Netzleitungsausbau von nationaler Dimension für Bern, Oberland und NEAT - Hochspannungsleitung Wattenwil - Mühleberg

    Bern (ots) - Der Baufortschritt der Eisenbahn-Alpentransversale (NEAT) und die für 2006/07 vorgesehene Inbetriebnahme des BLS-Bahnverkehrs im Alp Transit-Tunnel Lötschberg stellen neue Anforderungen an die Kapazität und Sicherheit der Energieversorgung im Netz der BKW FMB Energie. Weil gleichzeitig die Stromnachfrage im Berner Oberland sowie in der Grossagglomeration Bern seit Jahren kontinuierlich zunimmt, erhält die Hochspannungsleitung Mühleberg - Innertkirchen eine nationale Dimension. Damit diese bevorstehenden Herausforderungen im Dienste der Versorgungssicherheit für alle Strombezüger in den kommenden Jahren gewährleistet werden können, ist die BKW FMB Energie AG darauf angewiesen, rechtzeitig eine Leistungserhöhung des Teilstücks Wattenwil - Mühleberg von gegenwärtig 132 Kilovolt (kV) auf 220 kV vorzunehmen. - Die Unterlagen zur Linienführung des Teilstücks Wattenwil - Mühleberg sind bei allen Anlieger-Gemeinden seit dem 15. Januar 2004 öffentlich aufgelegt.

    Änderungen der gesetzlichen Rahmenbedingungen im Bereich von Natur- und Landschaftsschutz sowie bei der Verordnung über nicht ionisierende Strahlen (NISV) führten vor rund zwei Jahren zu einer Überarbeitung des projektierten Netzausbaus. Insbesondere erforderten die Vorschriften in den Gebieten Rümligen, Oberscherli, Oberwangen, Frauenkappelen und Mühleberg eine neue Linienführung.

    Die BKW FMB Energie AG erarbeitete in den vergangenen Jahren mehrere Varianten von möglichen Linienführungen. Die Umweltverträglichkeit liess das Unternehmen durch unabhängige Expertenbüros überprüfen. Aufgrund der Abklärungen, die in einer Umweltverträglichkeitsstudie zusammengefasst sind, favorisieren die BKW zusammen mit den externen Fachexperten die Netzleitungsführung, welche oberhalb Rümligen durch das Gebiet Weyermatt führt. Diese Variante stimmt mit allen gesetzlichen Rahmenbedingungen und den geltenden Vorschriften am meisten überein und nimmt auf die landschaftlichen und oekologischen Gegebenheiten im gebührenden Ausmass Rücksicht. Die BKW ist aufgrund dieser Überlegungen und Empfehlungen gewillt, diese Linienführung gestaffelt und umweltverträglich zu realisieren.

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