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HEV Schweiz: CO2-Abgabe: Geldbeschaffung durch den Staat!

Zürich (ots) - Die am 3. Juli 2015 vom Bundesamt für Umwelt BAFU veröffentlichte CO2-Statistik löst eine weitere Geldbeschaffungsrunde durch den Staat aus. Der HEV Schweiz bedauert, dass durch die Erhöhung der Abgabe von heute CHF 60.- auf CHF 84.- pro t CO2 auf Brennstoffe, die ganze Last der CO2-Reduktion durch Hauseigentümer und Mieter zu tragen ist.

Der HEV Schweiz bedauert, dass die mit dem 2012 revidierten CO2-Gesetz geplante Erhöhung der CO2-Abgabe auf Brenn- und Treibstoffe bereits zum zweiten Mal in Serie Realität wird. Dies insbesondere, als die Zielvorgaben gemäss dem CO2-Gesetz von 2009 deutlich unterschritten worden wären.

Besonders stossend dabei ist, dass der Verbrauch an Brennstoffen um stattliche 21.5% gegenüber dem Referenzwert von 1990 gesenkt werden konnte. Damit wird der im CO2-Gesetz festgehaltene Zielwert lediglich um 0.5% nicht erreicht. Im Vergleich zur Ungenauigkeit der verschiedenen Parameter wie der Witterungsverhältnisse, die Preisentwicklung der Brennstoffe, etc. welche der groben Abschätzung des ausgestossenen CO2 zu Grunde liegen, ist eine Abweichung von 0.5% deutlich unter der Genauigkeitsgrenze dieser Berechnung. Eine Erhöhung der Abgaben basierend auf dieser kleinen Differenz ist entsprechend eine Farce. Kommt dazu, dass bereits früher publizierte Auswertungen nicht mit den heute veröffentlichten Zahlen übereinstimmen. Ausser den Verantwortlichen beim BAFU scheint die Erhebung des CO2-Ausstosses niemand wirklich nachvollziehen zu können.

Es zeigt sich, dass die Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer ihre Verantwortung durchaus wahrgenommen haben und einen stattlichen Beitrag an der Gesamtreduktion geleistet haben. Leider müssen jetzt die Mieter und Mieterinnen sowie die Eigentümer und Eigentümerinnen die Zeche bezahlen. Der Verkehr und die Wirtschaft wir einmal mehr geschont.

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