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HEV Schweiz: Richtungswechsel der Nationalratskommission zur Eigenmietwertbesteuerung

Zürich (ots) - Nachdem der Nationalrat der HEV-Initiative "Sicheres Wohnen im Alter" zugestimmt hat, empfiehlt nun die WAK-N ihrem Rat die Ablehnung der Initiative. Auch der parlamentarischen Initiative von Nationalrätin Kathy Riklin zur Abschaffung der Eigenmietwertbesteuerung gibt die WAK-N keine Folge. Damit verkennt sie den grossen Handlungsbedarf bei der Wohneigentumsbesteuerung. Der HEV Schweiz bedauert den Richtungswechsel der WAK-N und hofft, der Nationalrat unterstütze die Initiative weiterhin. Der HEV Schweiz hält an seiner Initiative fest.

Die HEV-Volksinitiative möchte die gröbsten Mängel im heutigen System beseitigen. Heute wird steuerfreies Wohneigentum steuerlich bestraft. Wohneigentümer im Rentenalter, die ihre Hypotheken abbezahlt haben, können oftmals ihr Wohneigentum kaum noch halten. Sie sollen daher für eine Aufhebung der Eigenmietwertbesteuerung unter Verzicht der eigenheimbezogenen Schuldzinsabzüge optieren können. Leider verkennt die WAK-N diese Problematik indem sie ihrem Rat die Ablehnung der HEV-Initiative empfiehlt.

Die parlamentarische Initiative von Nationalrätin Kathy Riklin. Diese allgemeine Anregung möchte einerseits die Besteuerung des Eigenmietwerts sowie den eigenheimbezogenen Schuldzinsabzug abschaffen und andererseits einen Ersterwerberabzug, ohne den der Neuerwerb von Wohneigentum für viele Leute unerschwinglich wäre, sowie einen massvollen Unterhaltskostenpauschale zulassen. Die WAK-N verzichtet darauf, die Probleme der Eigenmietwertbesteuerung anzugehen, indem sie dem Vorstoss keine Folge geben will.

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