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Cannabis: Beitrag der SFA zu einer sachlichen Diskussion

    Lausanne (ots) - Wie weiter in der Cannabisfrage? Nach der gescheiterten Revision des Betäubungs-mittelgesetzes und einer oft polemischen Debatte rund um das Hanfkraut ist eine sachliche Diskussion dringend notwendig. Die Schweizerische Fachstelle für Alkohol- und andere Drogenprobleme (SFA) liefert deshalb mit einer neuen Publikation wissenschaftlich fundierte Antworten auf die brennendsten Fragen rund um Cannabis.

    Mit der Weigerung, auf die Revision des Betäubungsmittelgesetzes einzutreten, hat der Nationalrat die Cannabisdebatte im Juni begraben. Die Probleme sind damit aber nicht gelöst. Die Schweizerische Fachstelle für Alkohol- und andere Drogenprobleme (SFA) fordert deshalb, dass die Cannabisfrage neu aufgegriffen wird und zwar in Form einer sachlichen Diskussion. Gerade über die gesundheitlichen Auswirkungen des Cannabiskonsums und die Frage, was ein gesetzliches Konsumverbot bringt, wurde in der Vergangenheit kontrovers und oft polemisch debattiert.

    Neue Publikation liefert Antworten auf die brennendsten Fragen

    Warum kiffen Jugendliche? Was ist wirksame Cannabisprävention? Was denkt die Schweizer Bevölkerung über die Entkriminalisierung des Kiffens? Auf diese und viele andere Fragen antwortet die neue Publikation "Cannabis: Stand der Dinge in der Schweiz". Sie vermittelt einen Überblick über das Ausmass des Cannabiskonsums in unserem Land und geht auf Fragen ein, die im Laufe der Cannabisdebatte bei weiten Teilen der Bevölkerung für Unsicherheit sorgten. So wird das wichtigste Wissen zu den Kurzzeit- und Langzeitfolgen des Cannabisgebrauchs anhand aktueller Studienergebnisse aufbereitet: Die Effekte auf Hirn, Herz und Psyche sind ebenso Gegenstand dieses Buches wie die Frage, was es mit dem viel zitierten "amotivationalen Syndrom" auf sich hat. Weitere Kapitel beschäftigen sich mit dem Schweizer Cannabismarkt und der hiesigen Drogen- und Cannabispolitik. Der Stand der Cannabisprävention in der Schweiz sowie die Beratung und Behandlung bei Cannabisproblemen schliessen den umfassenden Bericht ab.

    Die SFA möchte mit ihrer Publikation einen wissenschaftlich fundierten Beitrag zu einer sachlicheren Diskussion der Cannabisfrage liefern und wünscht sich, dass die Politiker und Politikerinnen künftig ihren Kopf nicht in den Sand, sondern ihre Nase in dieses Buch stecken.

    Medienschaffende können ein kostenloses Rezensionsexemplar bestellen: Tel. 021/321'29'35, E-Mail: buchhandlung@sfa-ispa.ch

    "Cannabis: Stand der Dinge in der Schweiz"

    Richard Müller u.a., Hrsg.: Schweizerische Fachstelle für Alkohol- und andere Drogenprobleme (SFA), 2004 Lausanne. 80 Seiten, Fr. 29.50.

Diese Medieninformation finden Sie auch unter: http://www.sfa-ispa.ch/ServicePresse/allemand/Presse2004/art10_2.htm

ots Originaltext: SFA/ISPA
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