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SFA-Präventionstipp des Monats

Wenn Teenies und Ados flippen: Elternselbsthilfegrupppen bei Drogengebrauch der Kinder Lausanne (ots) - Was tun als Eltern, wenn der Nachwuchs beginnt, sich zu sehr für Drogen zu interessieren? Ein erster Schritt, ohne gleich um professionelle Hilfe nachzusuchen, können Elternselbsthilfegruppen zur Problematik "Jugend und Drogen" sein. Die Schweizerische Fachstelle für Alkohol- und andere Drogenprobleme (SFA) in Lausanne empfiehlt, die dort angebotene Information und psychische Unterstützung zu nutzen. Gemeinsam mit Gleichbetroffenen finden sich angemessenere Problemlösungen als allein im stillen Kämmerlein. Wenn sich Eltern wundern über ein bizarres Verhalten ihres Nachwuchses, der kaum noch ansprechbar ist und wie in einer anderen Welt lebt, stellt sich oft auch die Frage: Sind da vielleicht Drogen im Spiel? Eigene Versuche, den Verdacht aufzuklären, gehen meist schief, denn die Jugendlichen werden alles tun, um die Realität zu verschleiern. In dieser Situation stellen sich bei den Eltern schnell Gefühle der Ohnmacht und Hilflosigkeit ein, gepaart mit der Überzeugung, ganz allein mit diesen Problemen zu sein. Die Schweizerische Fachstelle für Alkohol- und andere Drogenprobleme (SFA) in Lausanne empfiehlt in diesem Falle, sich in einem ersten Schritt an Selbsthilfegruppen für Eltern von Jugendlichen mit Drogenproblemen zu wenden. Dort ist ganz ohne Schwellenangst ein kostenloser und vor allem offener Erfahrungsaustausch mit Gleichbetroffenen möglich. Keine Patentrezepte, aber Hilfe zur Problemlösung Elternkreise, die sich speziell mit Drogenproblemen beschäftigen, sind noch dünn gesät in der Schweiz, besonders wenn es um Jugendliche geht, die noch keine Anzeichen einer voll entwickelten Drogenabhängigkeit zeigen. Doch schon das Experimentieren ihrer Kinder mit Drogen kann für viele Eltern eine schwere Prüfung darstellen, auf die sich einige neue Elternselbsthilfegruppen eingestellt haben. In den Elterngruppen findet man sachliche Information und vor allem psychische Unterstützung, wenn sich Versagens- oder Schuldgefühle angesichts der Situation der Kinder entwickeln sollten. Gemeinsam lässt sich auch die manchmal bittere Erkenntnis besser ertragen, dass es keine Wundermittel und Patentrezepte im Umgang mit Drogenproblemen von Jugendlichen gibt. Doch in der Gruppe - und gegebenenfalls auch unter Einbeziehung von professionellen Beratungseinrichtungen - stehen die Chancen für eine konstruktive Bewältigung der Probleme besser. Die Broschüre "Ihre Kinder vor Drogenproblemen schützen" ist gratis erhältlich (Bitte ein adressiertes C5-Kuvert beilegen). Bestellungen: SFA, Postfach 870, 1001 Lausanne ots Originaltext: SFA Internet: www.newsaktuell.ch Kontakt: VEV DAJ - Verband der Elternvereinigungen Drogenabhängiger Jugendlicher Antonia Biedermann Auf der Bischofshöhe 13 4125 Riehen Mobile +41 79 356 78 40 E-Mail: elternselbsthilfe@bluewin.ch Verein Eltern-Jugend-Cannabis Case postale 98 1752 Villars-sur-Glâne 2 Mobile +41 79 545 61 92 E-Mail: bjcannabis@multimania.com Internet: www.multimania.com/bjcannabis Auskunft: Sekretariat Prävention und Information Tel. +41 21 321 29 76

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