Migros-Genossenschafts-Bund

Migros: Lernende zeigen in der Jowa-Bäckerei ihr Können

      Zürich (ots) - Die Jowa AG in Gränichen hat ihre zweite
Ausbildungsbäckerei eröffnet – ein „Arbeitslabor“ für Lernende, das
in der Schweiz einzigartig ist. Die offizielle Eröffnung nimmt die
Migros zum Anlass, an ihrem ersten „Tag der Berufsbildung“
zahlreichen Gästen aus Politik, Berufsfachschulen und Verbänden
einen Blick in den Berufsalltag der 122 Lernenden zu gewähren, die
sich bei der JOWA AG mehrheitlich zu Bäckern/Konditoren und
Lebensmitteltechnologen ausbilden lassen.

    Angehende Bäcker/Konditoren und Lebensmitteltechnologen der JOWA in Gränichen profitieren von der in der Schweiz einzigartigen Möglichkeit, in einer eigens für sie erstellten Ausbildungsbäckerei, eine qualitativ hochwertige Grundbildung zu absolvieren. Die eingeladenen Gäste, darunter auch Christine Egerszegi, Vizepräsidentin des Nationalrates, werden von den Lernenden direkt über ihre Herausforderungen, Erfahrungen und Chancen informiert. In der Ausbildungsbäckerei werden 50 Prozent der gesamten Ausbildungszeit verbracht. In der restlichen Zeit wird das Gelernte im Tagesgeschäft, d.h. in Instore- und Hausbäckereien der Migros umgesetzt. Für Martin Häuptli, Unternehmensleiter der JOWA AG, steht fest: „Die Lernenden erhalten mit ihren praxisnahen Erfahrungen in den Ausbildungsbäckereien sowie im Tagesgeschäft reale Chancen und Perspektiven, sich später im Arbeitsmarkt durchzusetzen.“ Für die Qualität der Ausbildung zeugt auch die Erfolgsquote von über 95 Prozent bei den Lehrabschlussprüfungen.

    Jugendschutzalter Ausbildungen zu Bäckern/Konditoren und Lebensmitteltechnologen sind ohne Nacht- oder Sonntagsarbeit kaum realistisch. Die Migros befürwortet deshalb die Herabsetzung des Jugendschutzalters auf 18 Jahre. „Wo Nacht- und Sonntagsarbeit auch für bereits ausgebildete Mitarbeitende berufs- und branchenüblich ist, eröffnet eine Herabsetzung des Schutzalters die Chance, eine Brücke zwischen Ausbildung und Arbeitswelt zu schlagen,“ ist Gisèle Girgis, Mitglied der Generaldirektion des Migros-Genossenschafts-Bundes und verantwortliche Leiterin des Departements Human Resources, überzeugt. Bei Inkrafttretung dieser Regelung wären in der Migros- Gruppe 150 - 200 Lernende ab dem 18. Altersjahr betroffen.

    Die Migros nimmt ihre Verantwortung wahr Gegenwärtig absolvieren bei der Migros, der grössten privaten Arbeitgeberin der Schweiz, gut 2800 Jugendliche eine Ausbildung in 37 verschiedenen Berufen - das sind 3,6 Prozent der rund 80'000 Mitarbeitenden. Seit 2000 hat die Migros ihr Lehrstellenangebot um rund 20 Prozent erhöht. In der gleichen Zeit hat die JOWA AG die Anzahl Ausbildungsplätze fast verdreifacht. Aber nicht nur die Ausbildung der Jugendlichen, sondern auch deren Weiterbeschäftigung zählt zu den strategischen Zielen der Migros. Zwischen 60 und 80 Prozent aller Berufsabgänger haben nach Lehrabschluss die Möglichkeit, weiterhin für das Unternehmen zu arbeiten. „Mit einer professionellen, gesamtheitlichen Ausbildung der Lernenden wollen wir den Nachwuchs von Fachleuten nachhaltig fördern,“ betont Gisèle Girgis. Für 2007 stellt die Migros-Gruppe erneut über 1100 Ausbildungsplätze zur Verfügung.

    Der „Tag der Berufsbildung“ wird nächstes Jahr in einem anderen Migros-Unternehmen wiederholt.

Zürich, 10. November 2006

Kontakt Monika Weibel, Mediensprecherin Migros, Tel. 044 277 20 63, E- Mail:monika.weibel@mgb.ch

Weitere downloadbare Informationen unter www.migros.ch/medien - Jowa AG: Zahlen und Fakten - Referat Gisèle Girgis, Mitglied der Generaldirekt MGB - Referat Christoph Caviezel, Stv. Direktor, BBT - Fotos (ab 15.00 Uhr)

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