Bundesamt für Gesundheit

BAG: Warnung: Salmonellen in Ziegenkäse aus Frankreich

      (ots) - In Ziegenkäse aus Frankreich wurden Salmonellen
nachgewiesen. Beim Verzehr der drei betroffenen Produkte besteht
eine Gefährdung der Gesundheit. Obwohl der Hersteller des Produktes
bereits eine Rückrufaktion durchgeführt hat, muss davon ausgegangen
werden, dass sich vereinzelte Produkte noch in Privathaushalten
befinden.

    Die französischen Überwachungsbehörden haben vor dem Verzehr von bestimmten Ziegenkäseprodukten (siehe unten) aus Frankreich gewarnt, nachdem in der Schweiz und in Schweden mehrere Personen nach dem Genuss von diesen Käsen an einer Salmonellose erkrankt waren. In den genannten Ziegenkäseprodukten des französischen Herstellers wurden Salmonellen gefunden. Die betroffene Ware wurde an drei Händler in der Schweiz ausgeliefert.Folgende Produkte sind betroffen:

Le petit fiancé des Pyrénées; Chèvre fermier des Pyrénées ; 350 g, Mindesthaltbarkeitsdatum 14.8.2005

Le cabri ariégeois; Chèvre fermier des Pyrénées 400 g ; Mindesthaltbarkeitsdatum bis einschliesslich 26.7.2005

    Le cabrioulet (Tomme de chèvre), 3,2 kg; Mindesthaltbarkeitsdatum bis einschliesslich 31.7.2005 Hersteller: Sarl de Fromagerie du Col del Fach in Frankreich. Trotz Rückrufaktion des Herstellers befinden sich bereits ca. 18 kg dieser Käse bei den Verbrauchern im Haushalt. Das Bundesamt für Gesundheit empfiehlt, die obgenannten Ziegenkäse nicht mehr zu konsumieren und an die Verkaufsstelle zurückzubringen. Personen, welche die genannten Käse verzehrt haben, wird empfohlen, beim Auftreten der unten beschriebenen Symptome einen Arzt aufzusuchen.

    Salmonellen sind Bakterien, die bei Mensch und Tieren Krankheiten hervorrufen (sog. Zoonose-Erreger). Beim Menschen können sie innerhalb weniger Stunden (6-72 h) fiebrige Magen-Darmerkrankungen mit Erbrechen, Durchfall und Bauchkrämpfen auslösen. Bei Kleinkindern, schwangeren Frauen, älteren oder in ihrer Immunabwehr geschwächten Personen kann eine Infektion mit Salmonellen durch Kreislaufversagen sogar zum Tode führen.

    Das Bundesamt für Gesundheit wird die Situation weiter verfolgen. Die Kantonalen Laboratorien sind über Vorfall informiert und überprüfen die Rückrufaktion der betroffenen Produkte.



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