Lungenliga Schweiz / Ligue pulmonaire Suisse / Lega polmonare svizzera

Lungenliga Schweiz: Lungenkrebs ist aggressiv und meldet sich meist spät

    Bern (ots) - Eine neue Broschüre der Lungenliga informiert Betroffene und Angehörige über Lungenkrebs. Diese aggressive Tumorerkrankung gehört zu den häufigsten Krebsarten. Da sich zu Beginn keine oder harmlos erscheinende Symptome zeigen, wird Lungenkrebs oft spät entdeckt.

    In der Schweiz ist Lungenkrebs diejenige Tumorform, die bei Männern am häufigsten zum Tod führt. Bei Frauen nimmt der Lungenkrebs den zweiten Platz nach dem Brustkrebs ein. Im Anfangsstadium verursacht Lungenkrebs meist keine Beschwerden. Wenn sich Symptome zeigen, so sind sie oft allgemeiner Natur, sodass ein direkter Zusammenhang mit Lungenkrebs schwer zu erkennen ist. Wer beispielsweise seit längerem hustet, blutigen Auswurf hat und unter Atemnot leidet, sollte eine Ärztin oder einen Arzt aufsuchen.

    In etwa 85% aller bösartigen Lungenkrebsfälle ist Rauchen die Ursache. Auch Nichtrauchende, die während Jahren dem Tabakrauch anderer ausgesetzt sind, tragen ein erhöhtes Risiko.

    Im November 2008 findet in der Schweiz zum ersten Mal der internationale Monat des Lungenkrebses statt, mit dem Ziel die breite Öffentlichkeit aufzuklären und für diese Tumorerkrankung zu sensibilisieren.

    Die neue Broschüre der Lungenliga informiert über Symptome, Diagnose und Behandlung von Lungenkrebs. Sie beschreibt die verschiedenen Formen von Lungenkrebs und die Untersuchungsmethoden, die zur Diagnose führen. Therapiemöglichkeiten und Nachbehandlung werden erläutert. Die Publikation ist leicht verständlich geschrieben, farbig illustriert und richtet sich an Betroffene und Angehörige.

    Die Broschüre "Lungenkrebs - Symptome, Diagnose, Behandlung" kann kostenlos in Deutsch, Französisch und Italienisch über www.publikationen.lungenliga.ch , per E-Mail bei info@lung.ch oder per Telefon unter 031 378 20 50 bestellt werden.

    Leben heisst Atmen

    Die Lungenliga ist die Schweizerische Gesundheitsorganisation für die Lunge und die Atemwege. Sie setzt sich dafür ein, dass weniger Menschen an Atemwegserkrankungen leiden oder gar vorzeitig daran sterben, und dass Atembehinderte und Lungenkranke möglichst beschwerdefrei leben können. 23 kantonale Ligen sind wichtige Anlaufstellen für Menschen mit Atembehinderungen und Lungenkrankheiten wie Asthma, Schlafapnoe, chronische Bronchitis und COPD sowie Tuberkulose. Die Lungenliga engagiert sich auch für eine bessere Luft - drinnen und draussen.

ots Originaltext: Lungenlliga Schweiz
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Kontakt:
Lungenliga Schweiz
Frau Ursula Luder
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Tel.:        +41/31/378'20'50
E-Mail:    u.luder@lung.ch
Internet: www.lungenliga.ch



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