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BSI Swiss Architectural Award: Die wesentliche Architektur von Diébédo Francis Kéré gewinnt den diesjährigen Preis

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    Lugano (ots) -

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    - Preisträger der zweiten Auflage des BSI Swiss Architectural Award ist Diébédo Francis Kéré (Burkina Faso/Deutschland).

    - Die Jury hat die "wesentliche, intelligente und kompromisslose Architektur ohne suprastrukturelle Komponenten" der Arbeit von Keré ausgezeichnet.

    - Der mit 100.000 Franken dotierte Preis wird dem Gewinner am 18. November 2010 in der Accademia di architettura in Mendrisio (Schweiz) anlässlich der Feierlichkeiten zur Eröffnung der Ausstellung zu den von den Kandidaten eingereichten Arbeiten übergeben.

    Der Architekt Diébédo Francis Kéré (Burkina Faso/Deutschland) wird für seine "wesentliche, intelligente, kompromisslose Architektur ohne suprastrukturelle Komponenten" mit dem zweiten Swiss Architectural Award ausgezeichnet. Gestiftet wird die internationale Architekturauszeichnung von der BSI Architectural Foundation unter der Schirmherrschaft des Bundesamts für Kultur in Bern und der Accademia di architettura in Mendrisio (Università della Svizzera Italiana), in Zusammenarbeit mit dem Archivio del Moderno in Mendrisio.

    Der mit 100.000 Franken dotierte Preis und ein vom britischen Künstler Liam Gillick eigens dafür kreiertes Werk werden dem Gewinner am 18. November 2010 in Mendrisio (Schweiz) übergeben. Nach der Feier folgen eine Rede des Preisträgers sowie die Eröffnung der Ausstellung der von den Kandidaten eingereichten Arbeiten, die in einer Monografie auf Italienisch und auf Englisch präsentiert werden.

    "Die zweite Auflage des BSI Swiss Architectural Award" , so der Präsident der BSI Architectural Foundation Felix R. Ehrat, "zeigt, dass die BSI Architectural Foundation eine konstante und bewährte Formel anwendet: Wir wählen hochqualifizierte Architekten von unter 50 Jahren aus, die einen wichtigen Beitrag zur zeitgenössischen architektonischen Kultur geleistet und dabei eine besondere Sensibilität in Bezug auf Landschaft und Umwelt bewiesen haben."

    Diébédo Francis Kéré wurde aus 28 Kandidaten aus 15 Ländern ausgewählt. Der Jury wurden drei Werke präsentiert: die Lehrerwohnhäuser der Grundschule in Gando (2003), die Sekundarschule in Dano (2007) und die Erweiterung der Grundschule in Gando (2008). Der 1965 in Burkina Faso geborene Kéré lebt in Berlin, wo er studiert hat und heute an der Technischen Universität doziert. Der Preis würdigt seine "einzigartige Fähigkeit, Bauten zu konzipieren, die das während der Studienzeit in Europa erworbene technische Know- how widerspiegeln, gleichzeitig aber fest mit der kulturellen Tradition und dem sozialen Gefüge seines Herkunftslandes, Burkina Faso, verwurzelt sind und unter intensiver Beteiligung der lokalen Bevölkerung entstehen."

    Wie Mario Botta, Präsident der Jury, betonte, "findet die Architektur mit Diébédo Francis Kéré zurück zu ihrem tiefen Sinn. Wo noch Armut und Unterentwicklung bestehen, können wichtige Probleme angegangen werden, über welche die Architektur nicht hinwegsehen kann. Seine von grosser Bescheidenheit geprägte Architektur zeigt eindrücklich, wie die Ethik des Bauens bisweilen zu einem wundervollen Schweigen der poetischen Sprache führt."

    Das mit der Auszeichnung verfolgte Ziel, das hohe Niveau der Jury und die erstklassigen Kandidaten, die von einem aus Architekten und Architekturkritikern von internationalem Renommee bestehenden Beraterkomitee erkoren werden, haben dem Award zu hohem internationalem Ansehen verholfen.

    "Ein Verdienst dieses Preises besteht auch darin, dass er ein Netz der Zusammenarbeit zwischen öffentlichen und privaten Gremien geknüpft und öffentliche Aufmerksamkeit für die Frage der ökologischen und sozialen Nachhaltigkeit von Architekturwerken geweckt hat", erklärte Alfredo Gysi, Präsident der Generaldirektion von BSI AG. "Es geht nicht nur um einen Preis, sondern um den Ausdruck des gesamten Schaffens mehrerer Beteiligter, die ihre jeweiligen Fachrichtungen überwinden und sich mit einem gemeinsamen Projekt mit wesentlichen sozialen Inhalten identifizieren."

    Mit der ersten Auszeichnung, die 2008 an den paraguayischen Architekten Solano Benitez ging, wurde dem grossen Publikum ein aussergewöhnliches Talent vorgestellt und ein wichtiger Einblick in die internationale Architektur gewährt.

    Die Preisverleihung findet am Donnerstag, 18. November 2010 um 18.30 Uhr in der Accademia di architettura in Mendrisio (Schweiz) statt. Sie soll die Öffentlichkeit auf den Wert der Architektur für Gesellschaft und Umwelt aufmerksam machen und wird hochaktuelle Themen beleuchten, mit denen sich die zeitgenössische Architektur auseinandersetzt. An der Preisverleihung teilnehmen werden Valentin Bearth, Direktor der Accademia di architettura in Mendrisio, Luigi Pedrazzini, Präsident des Staatsrats des Kantons Tessin, Alfredo Gysi, Präsident der Generaldirektion der BSI AG, Felix R. Ehrat, Präsident der BSI Architectural Foundation, Jean-Frédéric Jauslin, Direktor des Bundesamtes für Kultur in Bern und Mario Botta, Jurypräsident des BSI Swiss Architectural Award und Vizepräsident der BSI Architectural Foundation. Gleichentags wird in der Galleria dell'Accademia die von Nicola Navone kuratierte Ausstellung der von den Kandidaten eingereichten Arbeiten eröffnet. Im Vordergrund stehen die von Kéré präsentierten Werke, über die der italienische Fotograf Enrico Cano eigens eine Reportage gemacht hat. Parallel zur Ausstellung erscheint eine Monografie in italienischer und englischer Sprache.

ots Originaltext: BSI SA
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