Kunsthistorisches Museum Wien

Kunsthistorisches Museum Wien: MARIA MOSER - Materie in spiritu

Eine Ausstellung des Kunsthistorischen Museums im Palais Harrach, Freyung 3, 1010 Wien vom 4. Dezember 2003 bis zum 11. Jänner 2004

    Wien (OTS) - Pressekonferenz am Mittwoch, dem 3. Dezember 2003, um 10.30 Uhr im Palais Harrach

    Maria Moser gehört zur mittleren Generation der zeitgenössischen Kunst der Alpenrepublik. 1948 in Frankenburg/OÖ geboren, studiert sie von 1968-73 an der Akademie der Bildenden Künste Wien, um sofort nach Erhalt des Diploms als freischaffende Künstlerin zu arbeiten.

    Sie erhält frühzeitig Anerkennung: dem Staatsstipendium für Malerei folgen Auszeichnungen und Preise des Wiener Kulturfonds, des Kulturrings der Wirtschaft und des Landes Oberösterreich. Ausstellungen in vielen  wichtigen Städten, Institutionen und Galerien Österreichs führen zu Präsentationen im Ausland u.a. in Kairo, New York, Washington, Zürich, Luxemburg und Locarno. In Deutschland waren ihre Werke zu sehen u.a. in Düsseldorf, Frankfurt, Stuttgart, Hannover und St. Petri in Lübeck.

    Ihre Bilder sind, bei aller Abstraktion, unverkennbar dem Material Eisen gewidmet; seiner Archaik und Rohheit ebenso wie seiner Erhabenheit und Kühnheit; der Erhitzung bis zur Rotglut ebenso wie der Formung und Erstarrung; seiner Funktionalität wie auch seiner Vergänglichkeit im Rost -Liebesbekundungen, Ehrenbezeugungen, Hommagen an ein Urmetall.

    Maria Moser begegnet der Wuchtigkeit, ja, der Macht des Materials zum einen mit grossen, raumfüllenden Formaten, zum anderen mit expressiven Farben. Ihre bis zu 8 x 3 m grossen Formate und der grobe, fast rohe Bildträger korrespondieren eindrucksvoll mit der ursprünglichen, dräuenden Gestalt des Eisens; sie scheinen die Leinwand zu sprengen, sich in den Raum hineinschieben zu wollen: brachiale Elemente.

    Sie hat konsequent alle Ansprüche, alle Kraft, alle Ambitionen in ihre künstlerische Arbeit investiert. Und dies jenseits aller Moden und Märkte und entgegen aller Trends fort von Malerei und Plastik. Entstanden ist so in einem Vierteljahrhundert ein in sich vielschichtiges, aber zugleich komplexes Werk. Ein Werk, das heute schon Gültigkeit besitzt.

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