AZ Medien AG

Schwieriges Jahr für die AZ Medien Gruppe

    Aarau (ots) - Die AZ Medien Gruppe, Aarau/Baden, hat im Geschäftsjahr 2002 in einem konjunkturell widrigen Umfeld ein unbefriedigendes Gesamtergebnis erzielt. Die multimedial verankerte Gruppe präsentiert mit 0,6 Millionen Franken einen bescheidenen Reingewinn. Der Verwaltungsrat beantragt der Generalversammlung die Dividende auf 5% zu reduzieren. Im laufenden Jahr wird nicht mit einer Verbesserung des Werbeumfeldes gerechnet.

    Der massive Rückgang der Werbeausgaben und vor allem der Schwund der Stellenanzeigen setzen die Medienbranche einer harten Belastungsprobe aus. Der im zweiten Halbjahr 2002 beschleunigte Abschwung hat die meisten Unternehmensbereiche der AZ Medien Gruppe beeinflusst. Der Betriebsertrag lag mit 198,4 Millionen Franken dennoch nur 2% unter der im Vorjahr erreichten Rekordmarke. Das ordentliche Betriebsergebnis hat sich mehr als halbiert. Der Rückgang des Konzern-Reingewinns auf 0,6 Millionen Franken muss auch im Zusammenhang mit ausserordentlichen Abschreibungen und Sonderaufwendungen gesehen werden. Der Anteil des Eigenkapitals an der Bilanzsumme konnte gehalten werden.

    Vom Betriebsertrag entfielen 55% auf das Zeitungsgeschäft, 18% auf Druck und Vertrieb, 10% auf Zeitschriften, 9% auf Bücher sowie 8% auf Lokalradio und Fernsehen. Im Verbund mit der Mittelland Zeitung (MZ) hat die Aargauer Zeitung auf Anhieb Platz drei unter den Deutschschweizer Tageszeitungen erreicht. Die MZ vermochte ihre Zielmarken in der kommerziellen Werbung zu erreichen. Das Volumen der Stellenanzeigen blieb hingegen hinter den Erwartungen zurück.

    Der Zeitschriftenverlag hat den kommerziellen Einbruch durch eine verstärkte Marktbearbeitung auffangen können und ein ansprechendes Ergebnis erzielt. Der AT-Verlag hat mit seiner konsequenten Nischenpolitik seine Position erfolgreich halten können. Er setzte auf Qualitätsbücher, die auch in konjunkturell schwierigen Zeiten ihr Publikum finden. Radio Argovia hat Platz vier im rückläufigen Deutschschweizer Markt gefestigt. Tele M1 und TeleTell, die beiden führenden Regionalfernsehsender im Mittelland beziehungsweise in der Zentralschweiz, haben unter neuer Führung deutlich bessere Ergebnisse erwirtschaftet. Beide Sender weisen stark gestiegene Zuschauerwerte auf. Das regionale Internetportal azonline.ch verzeichnete eine weitere markante Steigerung der Nutzungszahlen und schaffte den Sprung unter die am meisten frequentierten Medien-Sites in der Schweiz.

ots Originaltext: AZ Medien Gruppe
Internet: www.newsaktuell.ch

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