Pro Infirmis Schweiz

Pro Infirmis: Unsolidarische FDP

    Zürich (ots) - Die Behindertenorganisation Pro Infirmis Schweiz ist empört und enttäuscht über die unsolidarische Haltung der FDP-Fraktion. Diese hat gestern beschlossen, die SVP-Goldinitative ohne Gegenvorschlag zu bekämpfen und damit die Solidaritätsstiftung fallen zu lassen. Die Mehrheit der Fraktion der Freisinnigen untergräbt damit eine urschweizerische Tradition: Solidarität mit Benachteiligten, mit Menschen am Rande der Gesellschaft. Die Argumentation der Freisinnigen steht auf mehr als wackeligen Füssen: Die Absage an die Solidaritätsstiftung trägt in keiner Weise zur Gesundung der eidgenössischen Finanzen bei. Die zweite Begründung der Freisinnigen, ohne Solidaritätsstiftung könne die SVP-Goldinitiative besser bekämpft werden, lässt den Sinn für politische Realitäten missen: die Absage der FDP unterstützt im Gegenteil ganz unmittelbar die Gold-Initiative der SVP. Solidarität darf aber nicht zum Spielball für politisches Kalkül und Taktieren werden. Solidarisch ist man - oder man ist es nicht. Mit Ihrem Nein zur Solidaritätsstiftung ist es die FDP nicht.

    Pro Infirmis Schweiz unterstützt die Idee der Solitaritätsstiftung seit Jahren als Mitglied im „Forum Hilfswerke für die Stiftung solidarische Schweiz". Als grösste Organisation im Behindertenwesen gehört Solidarität mit Menschen mit Behinderung zu den täglichen Herausforderungen: von den rund 500'000 Menschen mit Behinderung in der Schweiz profitieren jährlich rund 17'000 Klientinnen und Klienten von den Pro Infirmis Dienstleistungen.

ots Originaltext: Pro Infirmis
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Leiter Kommunikation und Mittelbeschaffung
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Tel. +41 1 388 26 77
E-Mail: mark.zumbuehl@proinfirmis.ch



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