Genmab A/S

HuMax-CD20 ruft schnelles Ansprechen bei rezidiven CLL-Patienten hervor

    Kopenhagen, Dänemark (ots/PRNewswire) - Genmab A/S (CSE: GEN) gab heute bekannt, dass HuMax(R)-CD20 schnelles Ansprechen bei rezidiv chronischem Lymphozytenlymphom (CLL) in der laufenden Phase I/II-Studie hervorruft. Die Reaktionen erfolgten generell früh - 67 % der bewertbaren Patienten, die mit dem höchsten Dosierungstyp (2.000 mg) behandelt wurden, sprachen auf die Behandlung innerhalb der 4. Woche an. Zwölf von 26 Patienten (46 %) zeigten nach Massgabe der NCI_WG-Richtlinien (NCI Working Group Guidelines for CLL) objektiv nachweisbare, mindestens 8 Wochen anhaltende Reaktionen, darunter 2 nodulär partielle Remissionen.

    (Photo: http://www.newscom.com/cgi-bin/prnh/20051212/PHM035 )

    Unter den in der 4. Woche ein Ansprechen zeigenden Patienten (67 %), waren 16 Patienten, deren Reaktion durch körperliche Untersuchung oder periphere Blutuntersuchung nachgewiesen werden konnte. Bei zehn Patienten lag ein vollständiges Ansprechen (complet response) vor, was durch das Fehlen vergrösserter Lymphknoten sowie normaler Grössen von Milz und Leber und durch die dauerhafte Normalisierung des Blutbildes während der 19 Wochen dauernden Nachuntersuchungsperiode nachgewiesen werden konnte.

    Nach Massgabe der NCI Working Group Guidelines for CLL muss vollständiges Ansprechen mit einem CT Scan und Knochenmarksproben bestätigt werden. Nach dem Protokoll war ein Ansprechen frühestens zwischen 19. und 26. Woche erwartet worden, somit 5 Monate nach der ersten beobachteten Reaktion.

    HuMax-CD20 rief zudem ausgeprägte Wirkungen im Knochenmark verschiedener Patienten der Studie hervor.

    Die mittlere Zeit für Progression bei den 12 ansprechenden Patienten ist zwar noch nicht erreicht, wird aber auf 19 Wochen ausgedehnt. Die Ansprechzeit ist bei 16 (von 26) in Woche 4 vollständig bzw. partiell Reaktionen zeigenden Patienten sehr kurz.

    Die Pharmakokinetik der Studie unterstützt den Einsatz von HuMax-CD20 bei CLL und liefert Hinweise darauf, dass die Reaktionen und deren Dauer bei fortgesetzter Behandlung noch verbessert werden könnte.

    HuMax-CD20 wurde von den CLL-Patienten der Studie gut vertragen, wobei die Maximaldosis noch nicht erreicht wurde.

    Professor Herve Tilly vom Centre Henri Becquerel in Rouen, Frankreich, stellte die Daten heute während einer mündlichen Präsentation auf dem 2005 Annual Meeting of the American Society of Hematology vor. Ausgewählte Folien der Präsentation werden unter http://www.genmab.com zur Verfügung gestellt werden.

    "Nach den Ergebnissen dieser laufenden Studie zeigt HuMax-CD20 vielversprechende Ansätze an verschiedenen Fronten der Behandlung von Patienten mit rezidivem CLL", so Lisa N. Drakeman, Ph.D., Chief Executive Officer von Genmab. "Wir freuen uns sehr darüber, wie Patienten auf die Behandlung ansprechen und auch darüber, das Produkt in die Pilotstudienphase zu bekommen."

    Telefonkonferenz

    Genmab wird über diese Informationen eine Telefonkonferenz veranstalten. Sie wird am Montag, dem 12. Dezember 2005 um

@@start.t1@@      20:45 CET
      19:45 GMT
      14:45 EST stattfinden
      Die Einwahlnummern für die Telefonkonferenz lauten:
      +1-800-289-0743 (Anrufer aus den USA) - bitte nach der Genmab
      Telefonkonferenz fragen
      +1-913-981-5546 (Anrufer von ausserhalb der USA) - bitte nach der Genmab
      Telefonkonferenz fragen
      Die Telefonkonferenz wird in Englisch abgehalten.@@end@@

    Näheres zu dieser Studie

    Die Studie ist eine Open-label Studie zur stufenweisen Steigerung der Dosis. 33 Patienten mit CLL, bei denen vorherige Therapien nicht angeschlagen haben, nehmen an der Studie teil. Die Studie umfasst drei unterschiedliche Dosierungstypen. Im Rahmen des ersten Dosierungstyps erhielten drei Patienten als initiale Dosierung 100 mg, danach drei Mal eine wöchentliche Dosis von 500 mg. Beim zweiten Dosierungstyp erhielten drei Patienten eine Dosis von 300 mg und anschliessend drei Mal eine wöchentliche Dosis von 1.000 mg. Beim dritten Dosierungstyp erhielten 27 Patienten eine Initialdosis von 500 mg und anschliessend drei Mail eine wöchentliche Dosis von 2.000 mg.

    Die Gesamtdauer der Nachuntersuchungen vom Beginn der Behandlung an beträgt 12 Monate. Der Primary Endpoint der Studie ist objektives Ansprechen vom Screening bis zur 19. Woche.

    NCI Working Group Guidelines

    Die Ansprechkriterien waren die von der National Cancer Institute Working Group festgelegten Kriterien. Nach diesen Kriterien werden Reaktionen durch die physische Untersuchung, das periphere Blutbild und durch einen CT Scan sowie durch Knochenmarkbiopsie an Patienten, die Reaktionen zeigen, bewertet. Es muss eine (vollständige oder partielle) Reaktion (Complete bzw. Partial Response) für eine Mindestzeitdauer von 2 Monaten vorliegen.

    Die vom National Cancer Institute geförderte Working Group (NCI-WG) for CLL hat Richtlinien für den Aufbau und die Durchführung von klinischen Studien über CLL mit dem Ziel, den Ergebnisvergleich klinischer Studien zu CLL durch Bereitstellung standardisierter Teilnahme-, Ansprech- und Toxizitätskriterien zu erleichtern, herausgegeben. Nach Massgabe dieser Richtlinien, liegt eine vollständige Remission (Complete Remission, CR) dann vor, wenn keine Lymphadenopathie besteht und dies durch körperliche Untersuchung und angemessene Radiografie-Techniken nachgewiesen ist bzw., wenn Milz und Leber eine normale Grösse aufweisen und keine körperlichen Symptome vorliegen und wenn das periphere Blutbild normal ist. Eine Knochenmarkentnahme und -biopsie muss 2 Monate nachdem klinische und Laborergebnisse gezeigt haben, dass alle zuvor erwähnten Kriterien erfüllt wurden, durchgeführt werden. Die Untersuchung muss ergeben: normozellulär für das Alter, Lymphozyten < 30% und keine Noduli. Eine nodulär partielle Remission (Nodular Partial Remission) besitzt die gleiche Definition bzgl. CR, allerdings mit persistenten Noduli im Knochenmark. Eine partielle Remission zeichnet sich dadurch aus, dass mindestens ein Rückgang um über 50 % bei den peripheren Blutlymphozyten, ein Rückgang über 50 % der Lymphadenopathien, ein Rückgang von über 50 % bei der Grösse von Leber und Milz (sofern zu Beginn vergrössert) sowie eine Verbesserung über 50 % beim peripheren Blutbild (sofern nicht normal) vorliegen. Die Reaktion muss mindestens 2 Monate lang anhalten.

    Fast Track Status

    HuMax-CD20 erhielt von der US Food and Drug Administration im Dezember 2004 den Fast Track Status für das Genmab CLL Entwicklungsprogramm.

    Informationen zur CLL

    CLL ist die häufigste Leukämieform bei Erwachsenen in den USA un den meisten Ländern Westeuropas. Die Häufigkeit liegt bei 8.100 bis 12.500 Neuerkrankungen jährlich in den USA, wobei 85 % bis 95 % von B-Zellen ausgehen. CLL ist eine Untergruppe des Non-Hodgkin Lymphoms (NHL). Zusammen SLL (Small Lymphocytic Lymphoma) stellen Sie rund 20 % aller NHL-Fälle dar.

    Informationen zu Genmab A/S

    Genmab Genmab A/S ist ein Biotechnologieunternehmen, das humane Antikörper für die Behandlung von lebensbedrohenden und schwächenden Krankheiten erzeugt und entwickelt. Zahlreiche Genmab-Produkte für die Behandlung von Krebs, Infektionskrankheiten, rheumatoider Arthritis und anderen Entzündungskrankheiten befinden sich derzeit in Entwicklung. Des Weiteren sieht das Unternehmen den Ausbau einer breiten Produktpalette innovativer therapeutischer Produkte vor. Derzeit hält Genmab verschiedene Partnerschaften, u.a mit Roche, Amgen und Serono, um Zugang zu Krankheitszielen zu erlangen und neue humane Antikörper zu entwickeln. Eine breit angelegte Allianz erschliesst Genmab ferner den Zugriff auf firmeneigene Technologien von Medarex, Inc., darunter die UltiMAb(R)- Plattform für die schnelle Erzeugung und Entwicklung humaner Antikörper für praktisch alle Krankheitsziele. Genmab ist mit Betrieben in Kopenhagen (Dänemark), Utrecht (Niederlande) sowie in Princeton, New Jersey (USA), vertreten. Weitere Informationen finden Sie unter http://www.genmab.com.

    Diese Pressemitteilung enthält zukunftsorientierte Aussagen. Zukunftsorientierte Aussagen sind an Wörtern wie "glauben", "erwarten" "vorhersehen", "beabsichtigen" und "planen" sowie ähnlichen Ausdrücken zu erkennen. Tatsächliche Ergebnisse oder Leistungen können erheblich von jenen in derartigen Aussagen explizit oder implizit ausgedrückten zukünftigen Ergebnissen oder Leistungen abweichen. Die Hauptfaktoren, die zu grundlegenden Abweichungen der tatsächlichen Ergebnisse oder Leistungen führen können, umfassen unter anderem Risiken im Zusammenhang mit der Entdeckung und Entwicklung von Produkten, Ungewissheiten in Verbindung mit den Ergebnissen und der Durchführung klinischer Studien, einschliesslich unvorhergesehener Sicherheitsrisiken, Ungewissheiten bezüglich der Produktherstellung, mangelnde Marktakzeptanz unserer Produkte, mangelhaftes Wachstumsmanagement sowie das Konkurrenzumfeld in Bezug auf unseren Geschäftsbereich und entsprechende Märkte, Unfähigkeit, entsprechend qualifiziertes Personal zu finden und zu halten, Nichtdurchsetzbarkeit oder mangelnder Schutz unserer Patente und Urheberrechte, unsere geschäftlichen Beziehungen mit Konzernunternehmen, technologische Veränderungen und Entwicklungen, die unsere Produkte überholen können, sowie weitere Faktoren. Genmab hat keinerlei Verpflichtung, zukunftsorientierte Aussagen nach der Veröffentlichung dieser Presseerklärung zu aktualisieren bzw. diese Aussagen im Hinblick auf tatsächlich erzielte Ergebnisse zu bestätigen, es sei denn, dies ist durch rechtliche Vorschriften erforderlich.

    UltiMAb(R) ist ein Markenzeichen der Medarex, Inc.

    Genmab(R), HuMax(R), HuMax-CD4(TM) und das Y-förmige Genmab Logo sind Markenzeichen der Genmab A/S.

    Website: http://www.genmab.com

ots Originaltext: Genmab A/S
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