Bundesamt für Wohnungswesen

Die Tätigkeit der Schlichtungsbehörden in Mietangelegenheiten im ersten Halbjahre 2001

Bern (ots) - Im ersten Halbjahr 2001 gingen etwas weniger neue Anfechtungen bei den Schlichtungsbehörden für Mietangelegenheiten ein als im zweiten Halbjahr 2000, nämlich 15‘969 gegenüber 17‘228. Damit waren in der Berichtsperiode insgesamt 24‘670 Anfechtungen hängig, wovon 16‘782 Fälle erledigt werden konnten. Bei den erledigten Fällen kam in 7‘475 Fällen (Vorsemester 6‘873), bzw. 44.54 %, eine Einigung zwischen den Parteien zustande. Es betraf dies im einzelnen Mietzinserhöhungen 2‘187 (2‘515) Mietzinssenkungen 282 (326) Anfangsmietzins 56 (32) Kündigungsschutz 1‘823 (1‘417) Mietzinshinterlegung 466 (449) andere Gründe 2‘661 (2‘134) In 3‘009 (2‘727) Fällen, bzw. 17.93 %, konnte keine Einigung erzielt werden. Es betraf dies im einzelnen Mietzinssenkungen 98 (129) Mietzinserhöhungen 763 (774) Anfangsmietzinse 50 (26) andere Gründe 2‘098 (1‘798) In 1‘129 (974) Fällen, bzw. 6.73 %, haben die Schlichtungsbehörden einen Entscheid getroffen. Es betraf dies im einzelnen den Kündigungsschutz 756 (637) und die Mietzinshinterlegung 373 (337). 5‘169 (4'921) Anfechtungen, bzw. 30.80 %, wurden anderweitig erledigt. Insbesondere durch Rückzug oder Nichteintreten 4‘084 (4‘065) oder durch Schiedsgericht 98 (108). 7‘888 (9'676) Fälle blieben am Ende der Berichtsperiode pendent. ots Originaltext: BWO Internet: www.newsaktuell.ch Kontakt: Bundesamt für Wohnungswesen, Cipriano Alvarez, Leiter Bereich Recht, Tel. +41 32 654 91 30.

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