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Tiroler Sommertourismus bringt Rekord bei den Ankünften

Innsbruck (ots) - Im Zeitraum Mai bis September 2012 wurde ein Zuwachs von 2,8% bei den Tirol-Ankünften gezählt und somit das beste Ergebnis im Vergleich seit 1984 erreicht. Erstmals kamen in diesem Zeitraum mehr als 4 Millionen Gäste nach Tirol. Die Übernachtungen konnten mit 16,6 Millionen und einem Plus von 1,9% ebenfalls gesteigert werden. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer der Tirol-Gäste hat sich damit in den vergangenen zehn Jahren um rund einen Tag verkürzt und liegt in der bisherigen Sommersaison bei 4 Tagen. Die Nächtigungen von Mai bis September machen durchschnittlich rund 90% der Sommernächtigungen aus.

"Die jüngsten Rekordzahlen sowohl im Tiroler Sommer- als auch im Wintertourismus belegen eindrucksvoll die unbestrittene Wettbewerbsstärke unseres Landes im internationalen Kontext. Darüber hinaus untermauern sie auch die zentrale Bedeutung der heimischen Tourismusbranche als krisensichere Säule des Wirtschaftsstandortes Tirol", freut sich Tirols Tourismusreferent und Landeshauptmann Günther Platter in einer ersten Reaktion auf das vorliegende Sommerergebnis.

Nach deutlichen Zuwächsen im Monat September aus Deutschland (AK + 3,7%; ÜN + 3,1%), der Schweiz (AK + 16,0%; ÜN + 8,0%), den Niederlanden (AK + 7,0%; ÜN + 3,7%) sowie aus Tschechien (AK + 10,5%; ÜN + 33,2%) bilanziert Tirols Tourismus im bisherigen Sommer weiter positiv. Mit 4,1 Mio. Ankünften zwischen Mai und September 2012 wurde das bisher beste Sommerergebnis erzielt, bei den Nächtigungen wurde mit einer Steigerung von 1,9% im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls ein Zuwachs erreicht - im historischen Vergleich bis ins Jahr 1984 zurück liegt dieses Nächtigungsergebnis im Mittelfeld.

Für diese in Summe erfreuliche Bilanz sind vor allem deutliche Steigerungen aus den Hauptherkunftsmärkten verantwortlich. Insbesondere aus Deutschland (AK + 3,9%; ÜN + 2,6%), den Niederlanden (AK + 3,6%; ÜN + 1,9%), der Schweiz (AK + 6,7%; ÜN + 4,0%), Dänemark (AK + 3,0%; ÜN 4,4%) sowie Tschechien (AK + 2,5%; ÜN 6,9%) kamen mehr Gäste im Sommer nach Tirol. Auch der Inlandsmarkt setzte seine positive Entwicklung fort: Mit einem Plus von 2,1% bei den Ankünften und einer Nächtigungssteigerung von 3,3% wurden auch in dieser Sommersaison wieder erheblich mehr Gäste aus Österreich in Tirol begrüßt. Nächtigungsrückgänge wurden hingegen aus Italien (ÜN - 2,7%), Belgien (ÜN - 4,4%), Frankreich (ÜN - 6,3%) und Großbritannien (- 9,1%) registriert.

"Allen im Tiroler Tourismus ist angesichts dieses in Summe positiven Gesamtergebnisses ein großes Kompliment für den Einsatz und die Kreativität bei der Angebotsgestaltung und der Ausdauer bei der Dienstleistung auszusprechen", betont Tirols Landeshauptmann Günther Platter. Erfreulich sei es zudem, dass trotz einiger Märkte mit sehr schwierigen wirtschaftlichen Verhältnissen die Zahlen des vergangenen Jahres weiter gesteigert werden konnten. "In Summe zeigt sich einmal mehr, wie viel Potenzial der Tiroler Bergsommer in sich trägt. Denn die Berge können sich als perfekte Gegenwelt zum Berufsalltag positionieren - als idealer Ort, um Kraft zu tanken", so Platter. Mit ihrer konsequenten Arbeit hätten sich viele Tiroler Regionen bereits als sehr erfolgreiche Sommerdestinationen international behauptet und können zudem auch mit einer erfreulichen Wertschöpfung punkten.

"Diesen Tiroler Weg, der den wesentlichen Blick auf Wirtschaftlichkeit und Wertschöpfung inkludiert, wollen wir im Verbund mit den Regionen konsequent weiter beschreiten und Tirol als begehrtesten Kraftplatz der Alpen positionieren", bestätigt Josef Margreiter, Geschäftsführer der Tirol Werbung. Deshalb wurde auch im Frühjahr die Bergsommerkampagne gestartet, die Tirol im Wettbewerb als führende alpine Sommer- und Ganzjahresdestination weiter stärken soll. Mit vier Themenschwerpunkten - "Sport & Aktiv", "Natur & Gesundheit", "Familienerlebnis" sowie Kultur & Kulinarik" - können die jeweiligen Angebote aus dem ganzen Land übersichtlich vermarktet werden.

"Im Sommer ist ein klarer Trend zu Ferienwohnungen - sowohl gewerblich als auch im privaten Bereich - feststellbar", betont Harald Ultsch, Obmann der Sparte Tourismus in der Wirtschaftskammer Tirol angesichts der aktuellen Sommerergebnisse. "Fast der gesamte Zuwachs in den gewerblichen Unterkünften beruht auf den Steigerungen in den Ferienwohnungen bzw. Appartements."

Eindeutig zählen die Ferienwohnungen zu den Gewinnern bei den Unterkünften im bisherigen Sommerverlauf. Sowohl bei den gewerblichen Ferienwohnungen (ÜN + 7,6%) als auch bei den privaten Ferienwohnungen (ÜN + 5,2%) konnten deutliche Gewinne verzeichnet werden. Ebenfalls positiv entwickelten sich die 2/1-Stern-Betriebe (ÜN + 3,2%), die 3-Stern und 4/5-Stern Hotellerie blieb hingegen konstant.

Eine Herausforderung für die Branche sind laut Ultsch die Beschaffungskosten: "Diese haben deutlich zugenommen, können von den Hotelbetrieben aber preislich nicht im gleichen Maß weitergegeben werden." Dadurch sei die Ertragslage schlechter als in den Vorjahren. Besonders die 3-Sterne-Betriebe kämen so unter Preisdruck. Mit Blick auf die Gastronomie hält Ultsch fest: "Trotz Preisangleichungen in der Höhe der Inflationsrate konnten die Umsätze nicht gesteigert werden. Grund ist vor allem ein sehr zurückhaltendes Konsumationsverhalten. Der Umsatz pro Gast in den Hochsaisonmonaten sinkt, während auch hier die Beschaffungskosten deutlich gestiegen sind." In Innsbruck rechne man beispielsweise mit 5% bis 10% Umsatzrückgang in der Gastronomie. Im Herbst ist traditionell eine höhere Ausgabenbereitschaft festzustellen. Insgesamt sei gerade in der Gastronomie das Kostenmanagement die größte Herausforderung.

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