Tirol Werbung

Tiroler Tourismus bündelt die Kräfte

    Innsbruck (ots) - "Bergidylle oder Wunderwelten - Wie viel Inszenierung brauchen wir?" Unter diesem Motto diskutierten Erlebnisexperten und Touristiker im Innsbrucker Congress.

    "Seit den 90er Jahren herrscht im internationalen Tourismus ein starker Verdrängungswettbewerb. Damit sich Tirol auch weiterhin erfolgreich behaupten und positionieren kann, brauchen wir spezialisierte Angebote mit hohem Erlebnisfaktor - vor allem im Sommer", bringt Josef Margreiter, Direktor der Tirol Werbung, den Inhalt des gestrigen Forums auf einen Nenner.

      Der Tiroler Landeshauptmann Dr. Herwig van Staa bekräftigte in
seiner Rede erneut die Richtigkeit der Fusionierungen und bekannte
sich unter anderem dazu, dass in Zukunft noch mehr Mittel in die
Tourismuswerbung fliessen sollen: "Wir müssen den Hauptmarkt
Deutschland weiterhin stark bewerben, auch und gerade weil in den
vergangenen Monaten die Gästezahlen zurückgegangen sind. In den
anderen Herkunftsmärkten müssen wir in Zukunft mehr investieren um
die Rückgänge am deutschen Markt wettzumachen und neue Gäste für
Tirol zu begeistern." Auch der oberste Tirol Werber betonte die
Bedeutung von starken Destinations-Marken und bestätigte damit den
Weg des Landeshauptmanns: "Es besteht die Notwendigkeit zur
Konzentration der Kräfte durch Schaffung von starken
Marketinggesellschaften oder Destinationsmarken, die unter der Marke
Tirol eng koordiniert auftreten. Allerdings muss ständig darauf
geachtet werden, dass diese Einheiten auch wirtschaftlich
funktionieren und marketingtechnisch Sinn machen." so Josef
Margreiter.

    Dass der Tiroler Tourismus künftig aber nicht nur starke Marken, sondern vor allem gut inszenierte Angebote braucht, darauf ging Prof. Hansruedi Müller, Leiter des Forschungsinstituts für Freizeit und Tourismus an der Universität Bern und Referent beim diesjährigen Forum, in seinem Vortrag ein. Er empfiehlt den Tiroler Touristikern, sich auf bestehende Ressourcen zu konzentrieren und die einzigartige Natur als Spektakel zu inszenieren. Müller nannte Big 3 in Sölden oder das Hexenwasser in Hochsöll als Beispiele dafür, wie es in Tirol bereits richtig gemacht wurde. "Bei erfolgreichen Inszenierungen gilt es, auf den Bauch zu zielen und die Geldtasche zu treffen" sieht Müller aber auch einen Weg, die Wertschöpfung im Tourismus zu steigern.

    Im Rahmen des Tourismusforums wurde auch der Tirol Touristica, Preis für beispielhafte Impulse und herausragende Initiativen in der Tiroler Tourismuswirtschaft, vergeben. 2004 ging die Auszeichnung an die Bergbahnen Sölden mit Jakob Falkner. "Als "Innovations-Motor" des Ötztals liefern die Bergbahnen Sölden mit Jakob Falkner 2004 wiederholt einzigartige Impulse für die gesamte Tourismusbranche und sind heute führender Benchmark im alpinen Raum. Die strategisch geplanten, stets äusserst qualitätsvollen Weiterentwicklungen der Infrastrukturen und Dienstleistungen dieses modernen Wirtschaftsunternehmens, sowie der vorbildhafte Gesamterfolg sind die Gründe, warum die Bergbahnen Sölden mit Jakob Falkner nun die höchsten Tourismus-Auszeichnung in Tirol erhielten." so Josef Margreiter.

    Bildmaterial zum Download finden Sie unter:     http://www.tourismuspresse.at/detail.html?id=243056&_lang=de

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Unternehmenssprecherin
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