Aids-Hilfe Schweiz

Aids-Hilfe Schweiz begrüsst Verzicht auf HIV-Test an der Grenze

    Zürich (ots) - Der Entscheid der zuständigen Bundesämter, Asylsuchende nicht systematisch auf HIV zu testen, wird von der Aids-Hilfe Schweiz mit Befriedigung aufgenommen.

    Die Aids-Hilfe Schweiz begrüsst, dass der Bund seine Anstrengungen im Kampf gegen HIV/Aids verstärkt und dabei eine bisher vernachlässigte Gruppe der Prävention ins Auge fasst. Erste Vorschläge, die die Sektion Aids des Bundesamts für Gesundheit (BAG) im Januar gemacht hatte, waren bei ihr noch auf Kritik gestossen, insbesondere die Idee eines systematischen HIV-Tests für einreisende Asylbewerber. Die Aids-Hilfe Schweiz wies darauf hin, dass das Einverständnis des zuvor umfassend informierten Patienten die allgemein anerkannte Voraussetzung für einen HIV-Test sei. Dieses Kriterium sei im Rahmen der grenzsanitarischen Untersuchung nicht zu erfüllen, ein präventiver Nutzen der Massnahme demnach nicht gegeben. Dass sich das BAG nun mit dem Bundesamt für Flüchtlinge von diesem Gedanken verabschiedet und auf eine beratungszentrierte Lösung verständigt hat, die einen freien Entscheid erlaubt, ist für die Aids-Hilfe Schweiz erfreulich. Bei der Umsetzung konkreter Lösungen gelte es, den Datenschutz sorgfältig zu beachten, schreibt die Aids-Hilfe weiter. Nur so lasse sich die Kooperation der Betroffenen sichern und damit die angestrebte Wirkung im Sinn der HIV-Prävention erzielen.

    Dieser Text kann auch unter www.aids.ch/d/ahs/medienmitteilung.php abgerufen werden.

ots Originaltext: Aids-Hilfe Schweiz
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