Aids-Hilfe Schweiz

Sperrfrist: Bundesrat bestätigt Stellenwert der HIV/Aids-Arbeit in der Schweiz

Sperrfrist: Donnerstag, 21. März 2002, 10 Uhr

    Bern (ots) - In seiner Antwort auf eine Interpellation von Ständerätin Erika Forster bestätigt der Bundesrat, dass die aktuelle Strategie zur Bekämpfung von HIV und Aids in der Schweiz in den nächsten 3 Jahren uneingeschränkt weiter geführt werden soll. Mit Befriedigung nehmen die Aids-Hilfe Schweiz und andere HIV-Organisationen der Schweiz zur Kenntnis, dass ihre Arbeit als kompetent, effizient und nachhaltig erachtet wird. Dieses Signal des Bundes kommt in einem wichtigen Zeitpunkt, hat doch im letzten Jahr die Anzahl der neu gemeldeten positiven HIV-Tests zum ersten Mal seit 10 Jahren wieder zugenommen.

    Seit ihrer Gründung 1985 übernimmt die Aids-Hilfe Schweiz als Partnerin des Bundesamts für Gesundheit wichtige Aufgaben bei der Bekämpfung von HIV und Aids. Sie betreibt verschiedene HIV-Präventions-Programme und erbringt Dienstleistungen für Menschen mit HIV und Aids. Obwohl Aids immer noch unheilbar ist, hat das Thema in der Öffentlichkeit in den letzten Jahren immer mehr an Beachtung verloren. Nachdem im letzten Jahr die neu gemeldeten positiven HIV-Testresultate zum ersten Mal seit 10 Jahren wieder zugenommen haben, reagiert nun der Bund auf diese neue Situation. In seiner Antwort auf die Interpellation der FDP-Ständerätin Erika Forster sichert er zu, dass mit dem neuen nationalen Programm zu HIV und Aids die aktuelle erfolgreiche Strategie weitergeführt wird, und dass finanzielle Ressourcen bis ins Jahr 2005 im bisherigen Rahmen zur Verfügung gestellt werden.

    Das nationale Programm zu HIV und Aids definiert die Strategie der HIV/Aids-Arbeit in der Schweiz. Bei der Anpassung dieses Programms ab 2003 ist vor allem die Aufgabenteilung zwischen Bund und Kantonen zu klären sowie die Frage, wie weit Arbeiten der HIV-Prävention auch von nicht HIV/Aids-spezifischen Organisationen übernommen werden können.

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