Helvetas

Internationaler Tag der Menschenrechte: Helvetas fordert Zugang zu sauberem Wasser

      Zürich (ots) - Jeden Tag sterben 4'400 Kinder, weil sie zu wenig
sauberes Wasser haben. Damit werden zwei grundlegende Menschenrechte
verletzt: das Recht auf ein Leben in Würde und das Recht auf
Gesundheit.

    Helvetas fordert anlässlich des internationalen Tags der Menschenrechte am 10. Dezember die Schweizer Regierung auf, sich stärker für die Umsetzung der Menschenrechte einzusetzen. Die grösste Schweizer Entwicklungsorganisation erinnert den Bundesrat an sein Versprechen, die nötigen Mittel zur Erreichung der Millenniumsentwicklungsziele zur Verfügung zu stellen.

Zugang zu sauberem Trinkwasser ist ein Menschenrecht

    1,1 Milliarden Menschen haben heute keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Die unzureichende Wasserversorgung und die fehlenden sanitären Einrichtungen haben dramatische Folgen: Gemäss neusten Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO sterben deswegen jedes Jahr 1,6 Millionen Kinder unter fünf Jahren. Sauberes Wasser ist die unabdingbare Voraussetzung dafür, dass Menschen ihr Recht auf Leben in Würde und Gesundheit in Anspruch nehmen können.

    Nicht zuletzt mit Bezug auf die Menschenrechte haben sich die Vereinten Nationen – darunter die Schweiz – im Jahr 2000 in ihrer Millenniums-Erklärung zum Ziel gesetzt, den Anteil der Menschen ohne Zugang zu sauberem Trinkwasser bis 2015 zu halbieren. Ohne zusätzliche Anstrengungen wird das Ziel nicht erreicht. Allein in Schwarzafrika würde sich bis 2015 die Anzahl Personen ohne Trinkwasserzugang um 47 Millionen Menschen auf 367 Millionen erhöhen.

Trinkwasser für 1 Million Menschen in Afrika

    Helvetas weiss, wovon sie spricht. In den Wasserprogrammen in Afrika – u.a. in Mali, Benin, Kamerun und Mosambik – konnte das Hilfswerk allein in den letzten sechs Jahren einer Million Menschen Zugang zu sauberem Trinkwasser verschaffen. Seit 40 Jahren engagiert sich Helvetas für die Verbesserung der Trinkwasserversorgung in einigen der ärmsten Länder der Welt.

Für Rückfragen: Barbara Strebel, Beauftragte für Entwicklungspolitik, 076 387 58 08



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