Waldwirtschaft Schweiz / Economie forestière Suisse

Unhaltbare Aussagen des WWF Schweiz zur Schweizer Waldwirtschaft

    Solothurn (ots) - Der WWF Schweiz hat gestern eine Studie zur Waldbewirtschaftung in der Schweiz veröffentlicht. Sowohl in der Studie selber als auch in der begleitenden Medienmitteilung erfolgten unhaltbare Aussagen zur Schweizer Waldwirtschaft. Der Verband Waldwirtschaft Schweiz weist die Studie und die Aussagen des WWF Schweiz in aller Schärfe zurück. Der WWF Schweiz negiert komplett den im internationalen Vergleich ausserordentlich hohen Stand der waldgesetzlichen Rahmenbedingungen sowie die tief verankerte Tradition der Nachhaltigkeit und der Naturnähe im Schweizer Wald.

    Der WWF Schweiz suggeriert in seiner Mitteilung, im Schweizer Wald werde Raubbau betrieben. «Ohne Gegensteuer» würden gut zugängliche und einfach zu bewirtschaftenden Wälder in den kommenden Jahren «komplett ausgeräumt» mit «verheerenden Folgen für die Artenvielfalt» im Wald, heisst es beim WWF Schweiz. Diese Aussagen sind in ihrer Haltlosigkeit kaum zu überbieten und ein absoluter Affront gegenüber den öffentlichen und privaten Waldeigentümer in der Schweiz. Diese sind der nachhaltigen und naturnahen Waldbewirtschaftung gegenüber tief verpflichtet. Die Ausbildung der Forstleute in der Schweiz, vom Forstwart über den Förster bis zum Forstingenieur setzt gewichtige entsprechende Schwerpunkte. Diese Grundsätze sind auch in der Waldgesetzgebung des Bundes der Kantone festgeschrieben.

    Billigstes Marketing in eigener Sache sind die Aussagen des WWF Schweiz bezüglich des ihm nahestehenden Labels FSC. Wer die Nachhaltigkeit im Wald ausschliesslich an FSC festmacht, blendet wider besseren Wissens aus, dass es andere gleichwertige Labels gibt. Dem in der Schweiz und international ebenfalls weit verbreiteten Wald- und Holzlabel PEFC liegen in der Schweiz absolut identische Standards zugrunde wie FSC. Und wie bereits erwähnt sind schon die gesetzlichen Standards in der Schweiz für die Waldwirtschaft im internationalen Vergleich einmalig hoch. Das bestätigt auch die Studie «Kosten und Nutzen der Waldzertifizierung für die Schweizer Waldwirtschaft» der Schweizerischen Hochschule für Landwirtschaft, welche vor kurzem publiziert worden ist (vgl. www.shl.bfh.ch => Medienmitteilungen). Die Argumentation des WWF Schweiz blendet ebenfalls aus, dass die Anforderungen an FSC in verschiedenen Ländern sehr unterschiedlich sind. Die hiesigen gesetzlichen Standards für die Waldwirtschaft übertreffen die FSC-Standards in zahlreichen anderen Ländern bei weitem.

    Bei seiner Frontalattacke auf den Schweizer Waldsektor scheint der WWF Schweiz zu vergessen, dass die nachhaltige Bewirtschaftung des Schweizer Waldes ein sinnvoller und wirkungsvoller Beitrag zum Umweltschutz ist. Die Verwendung von einheimischem Holz als Baustoff, Konstruktionsmaterial oder Energieträger vermeidet in jedem Fall den Import von Holz oder Holzprodukten bzw. den Einsatz anderer energieintensiver Materialien wie Stahl oder Beton bzw. klimaschädigender und endlicher fossiler Energieträger.

ots Originaltext: Waldwirtschaft Schweiz
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