Meine Melodie

Karl Moik: Ich fühle mich wie 35

    Rastatt (ots) - Volksmusik-Legende Karl Moik will von einem Leben als Rentner nichts wissen. "Innerlich fühle ich mich wie 35 oder allenfalls wie 45", sagt Moik, der am 19. Juni seinen 65 Geburtstag feiert, in einem Interview der Zeitschrift "Meine Melodie". "Ich kann es manchmal selbst kaum glauben, dass ich nun ins Rentenalter komme" gesteht Moik.

    "Ich habe noch immer so viele Dummheiten im Kopf, dass ich sagen kann: Erwachsen werde ich wohl nie", sagt Moik, der sich noch drei Träume erfüllen möchte: Eine dreimonatige Weltreise mit seiner Frau Edith, einen Italienisch-Kochkurs und ein Fussball-Freundschaftsspiel mit der brasilianischen Fussball-Legende Pélé.

    Zugleich gesteht der "Stadl"-Chef, dass die Jahre nicht spurlos an ihm vorüber gegangen sind. "Ich habe mir ein dickes Fell zulegen müssen, um im Showgeschäft zu überleben". Anfangs habe er von allen geliebt werden wollen, aber eingesehen, dass das nicht geht. "Jetzt lebe ich ganz gut damit. Kritik kann ich inzwischen wegstecken, ohne ein Magengeschwür zu bekommen", sagt Moik.

    Zugleich gibt der Showstar zu, dass er Angst vor dem Alleinsein hat. "Ich habe furchtbare Angst, im Altersheim hinzusiechen. Dann lieber ganz schnell sterben". Und schon jetzt weiss Moik, was einst auf seinem Grabstein stehen soll: "Er hat immer versucht, die Menschen glücklich zu machen".

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