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RVK Rück: Droht der Generationenkonflikt im Gesundheitswesen?

    Luzern (ots) - Die demographische Entwicklung in Europa und der Schweiz ist bekannt: Stetig höhere Lebenserwartung, zunehmende Zahl der pflegebedürftigen Betagten, steigende Kosten. Mit der Aufhebung der Tarifbegrenzungen bei Heim- und Spitalpflege sind die Folgen für Versicherer, Prämienzahler sowie das Gemeinwesen unabsehbar. Gerät damit das Prinzip der sozialen Krankenversicherung ins Wanken? Dieses Thema steht im Zentrum der nationalen Fachtagung der RVK RÜCK vom Donnerstag, 15. Mai 2003, im Kongresshaus Zürich.

    Dank medizinischen Fortschritten, guten Lebensbedingungen und bewussterem Verhalten hat allein die Zahl der über 80-jährigen Personen in der Schweiz massiv zugenommen. Diese Entwicklung ist sicherlich sehr erfreulich. Anderseits sind mit zunehmend hohem Alter die Betagten auf umfangreiche medizinische Betreuung angewiesen, benötigen die Hilfe der Spitex oder bedürfen der Heimpflege. Dies wird zu absehbaren hohen Kosten führen. Noch unabsehbar sind jedoch die Folgen für die Beteiligten.

    Wir laden Sie ein, sich mit diesen brisanten Aspekten an unserem Forum vom 15. Mai 2003 in Zürich auseinander zu setzen. Kompetente Referentinnen und Referenten aus dem In- und Ausland erläutern die Fakten, Trends und Optionen für ein weiterhin soziales Gesundheitswesen. Folgende Fragen zu Alterspflegekosten stehen im Zentrum:

    * Wie verläuft die demographische Entwicklung in Europa und der
        Schweiz?
    * Welches sind die Folgen für Gesellschaft, Solidarität und Staat?
    * Wie entwickeln sich Kosten und Finanzierung für die  
        Alterspflege?
    * Welche Modelle werden in Deutschland und Europa praktiziert?
    * Was ist der Beitrag der KMU-Krankenversicherer zur    
        Kostendämpfung?
    * Welche Massnahmen sind nötig?
    * Wer wird künftig für die Kosten aufkommen?
    * Wird die Solidarität zwischen den Generationen über Gebühr
        strapaziert?
    * Welches sind tragbare Finanzierungsmodelle?

    Die RVK RÜCK will mit dem 5. Schweizerischen Forum der sozialen Krankenversicherung eine Plattform bieten, auf welcher die verschiedenen Interessengruppen im Gesundheitswesen ihre Vorstellungen zur Entwicklung der Gesundheitskosten, insbesondere bei der Alterspflege, darlegen können. Für Fachleute aus dem Gesundheits- und Krankenversicherungswesen, Mitarbeitende in öffentlichen und privaten Sozialdiensten und Spezialisten in der Alterspflege ist diese Veranstaltung ein Muss.

    Die RVK RÜCK repräsentiert 52 kleinere und mittlere Krankenversicherer mit mehr als 750'000 Versicherten vorwiegend in der deutschsprachigen Schweiz. Der Verband ist ein Kompetenz-Zentrum für qualifizierte Dienstleistungen und bedürfnisgerechte Rückversicherungen.

    Anmeldeschluss ist Mittwoch, der 30. April 2003. Die Teilnahmegebühr beträgt Fr. 395.-. Für Mitglieder der RVK RÜCK Fr. 195.-. Inbegriffen sind Tagungsdokumentation, Begrüssungskaffee, Pausenerfrischungen, Mittagessen (ohne alkoholische Getränke). Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge ihres Einganges berücksichtigt. - Weitere Informationen: RVK RÜCK, Sylvia Wicki, Telefon +41/41/417'01'11, Telefax +41/41/410 '69'65, E-mail: s.wicki@rvk.ch, Internet: http://www.rvk.ch.

ots Originaltext: RVK Rück
Internet: www.newsaktuell.ch

Kontakt:
Marcel Graber
Direktor RVK RÜCK
Tel.      +41/41/417'01'11
Fax        +41/41/410'69'65
E-Mail: marcel.graber@rvk.ch
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