Cystische Fibrose (CFCH)

Dokumentarfilmer porträtiert fünf Menschen mit Cystischer Fibrose

    Bern (ots) - Der Dokumentarfilmer Urs Kriech leidet an Cystischer Fibrose (CF), einer unheilbaren Erbkrankheit. Diese betrifft 1000 Menschen in der Schweiz und ist in der Öffentlichkeit kaum bekannt. Darum portraitiert Urs Kriech im Film "So lange wir leben sind wir unsterblich" fünf Menschen mit CF. Er informiert damit Betroffene, Angehörige und deren Umfeld und macht auch Mut.

    Im Film dreht sich aus der Sicht der fünf Protagonisten alles um die Frage, wie man mit dieser schweren und tödlichen Krankheit lebt. Ein paar Antworten darauf gibt es am 18. Oktober im Kino Bubenberg in Bern, wo um 11 Uhr die ausverkaufte Premiere des Films stattfindet.

    Cystische Fibrose (CF) ist eine angeborene Stoffwechselstörung, welche unter anderem zur Folge hat, dass das Lungengewebe nach und nach zerstört wird. Früher erreichten nur wenige Betroffene das Erwachsenenalter. In den letzten Jahrzehnten hat die Medizin jedoch enorme Fortschritte gemacht. Trotzdem bleibt CF eine schwere, unheilbare Krankheit.

    Das Leben des Dokumentarfilmers Urs Kriech ist stark geprägt von dieser Krankheit. Seine Geschwister, beide ebenfalls betroffen, verloren als Baby und Kleinkind ihr Leben. Seine Lebenspartnerin starb an den Folgen der Krankheit. Er selbst lebt wegen CF mit einer transplantierten Lunge. Seinen Lebensmut und sein Engagement hat er jedoch nie verloren. In seinem Werk "Solange wir leben, sind wir unsterblich" porträtiert er daher Frauen, Männer und Kinder mit Cystischer Fibrose (CF) und gibt damit diesen Mut weiter.

    Vielen Betroffenen sieht man die Krankheit von aussen kaum oder überhaupt nicht an. Doch der Alltag ist deutlich von ihr geprägt. Die aufwändige Atemtherapie, eine eingeschränkte körperliche Leistungsfähigkeit, Folgeerkrankungen sowie regelmässige Spitalaufenthalte führen zu Einschränkungen in Beruf und Sozialleben. Zur Bewältigung des Alltags kommt unweigerlich auch die Auseinandersetzung mit Themen wie Tod und Verlust. Wie gehen Betroffene mit der Ungewissheit, was in Zukunft auf sie zukommt, um? Ist die in den letzten Jahren dazugekommene Möglichkeit einer Lungentransplantation eine Lösung, versprechen neue Medikamente eine Heilung?

    Rasch wird klar, dass das Bild der Krankheit und die Lebenssituationen der Menschen, die mir ihr leben, komplex sind. Von Kindern, die früh verstarben, zu aufgestellten und heute berufstätigen jungen Erwachsenen mit CF war es ein langer Weg. Es ist darum ein Hauptanliegen des Films, diese Vielfalt der Realitäten von CF-Betroffenen aufzuzeigen.

    Filmpremiere (ausverkauft): 18.10.2009, Kino Bubenberg, Bern, Türöffnung 10.30, Filmbeginn 11.00, anschliessend Diskussion und Apéro

    Informationen und Trailer unter: Internet: www.lebenmitcystischerfibrose.ch

ots Originaltext: Cystische Fibrose (CFCH)
Internet: www.presseportal.ch

Kontakt:
Urs Kriech
Looslistrasse 73
3027 Bern
Tel.:      +41/31/992'07'59
E-Mail:  kriechkarlen@bitterechtfreundli.ch

Thomas Zurkinden
Schweizerische Gesellschaft für Cystische Fibrose
Postgasse 17
Postfach 686
3000 Bern 8
Tel.:      +41/31/313'88'45
E-Mail:  thomas.zurkinden@cfch.ch



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