Staatskanzlei Luzern

Nur leichte Verschiebungen bei Übertrittsverfahren

Luzern (ots) - 3779 Schülerinnen und Schüler der sechsten Primarklasse haben im Kanton Luzern vor wenigen Tagen das Übertrittsverfahren in die Sekundarstufe I abgeschlossen. Leicht zugelegt haben die Eintritte in die Sekundarschule Niveau A und B. In die Kantonsschule und ins Niveau A treten mehr Mädchen als Knaben ein.

In diesen Tagen liegen die definitiven Ergebnisse des Übertrittsverfahrens von der Primarschule in die Sekundarschule I für das aktuelle Schuljahr vor. Insgesamt haben im Kanton Luzern 3779 Schülerinnen und Schüler der sechsten Primarklasse am Übertrittsverfahren teilgenommen. Die Zuteilung zu den verschiedenen Angeboten der Sekundarstufe I ergab folgende Resultate (in Klammern Zahlen des Vorjahres):

Eintritte in das Niveau A: 
846 Lernende bzw. 22.4% (838 bzw. 22%) 
Eintritte in das Niveau B: 
1242 Lernende bzw. 32.9% (1241 bzw. 32.5%) 
Eintritte in das Niveau C (inkl. Lernende mit individuellen 
Lernzielen): 
1028 Lernende bzw. 27.2% (1040 bzw. 27.2%) 
Eintritt in die Kantonsschule (inkl. private und ausserkantonale 
Gymnasien): 
646 Lernende bzw. 17.1% (681 bzw. 17.8%) 
Eintritte in die separative Sonderschulung: 
9 Lernende bzw. 0.2% 
Freiwillige Repetition der 6 Klasse: 
8 Lernende bzw. 0.2% (11 bzw. 0.3%) 

Gegenüber dem Vorjahr zeigt sich eine prozentuale Zunahme der Eintritte in die Niveaus A und B. Bei den Kantonsschulen ist ein Rückgang zu verzeichnen. Die Veränderungen sind aber insgesamt gering. Von Interesse sind auch die Unterschiede der Zuweisungen zwischen den Mädchen und Knaben. Die Mädchen sind bei den Eintritten ins Niveau A und in die Kantonsschule überproportional vertreten, während die Knaben bei den anderen Niveaus stärker vertreten sind.

Das Übertrittsverfahren von der Primarschule in die Sekundarstufe I beinhaltet neben den Noten in den Fächern Deutsch, Mathematik und Mensch und Umwelt auch eine Gesamtbeurteilung durch die Lehrpersonen. Das Verfahren beginnt in der fünften Primarklasse und dauert jeweils bis zum Ende des ersten Semesters der sechsten Klasse.

Gut akzeptiertes Verfahren seit mehr als 20 Jahren

Erfreulich ist, dass nur sechs Beschwerden gegen die Übertrittsentscheide eingereicht worden sind, fünf davon konnten in Gesprächen erledigt werden. Neben den Rückmeldungen der verschiedenen beteiligten Personengruppen beweist dies auch die hohe Akzeptanz und Verfahrenssicherheit des seit mehr als zwanzig Jahren geltenden Verfahrens.

Kontakt:

Dr. Charles Vincent
Leiter Dienststelle Volksschulbildung
041 228 52 12 (erreichbar: Mittwoch, 18. Juni 2014, 13.30 bis 15 Uhr)

charles.vincent@lu.ch



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