Staatskanzlei Luzern

Aushub im Trienger Grossfeld nicht notwendig

Luzern (ots) - In den 1970er Jahren wurden die Kiesgruben in der Gemeinde Triengen mit Hauskehricht, Industrie- und Gewerbeabfällen aufgefüllt. Untersuchungen zeigen, dass die umliegenden Gewässer lediglich eine geringe Schadstoffbelastung aufweisen. Es ist darum nicht notwendig, die abgelagerten Materialien zu entfernen.

Die Kiesgruben der Gemeinde Triengen im Gebiet Grossfeld wurden mit Hauskehricht und Abfällen von Industrie- und Gewerbebetrieben aus der Umgebung aufgefüllt. Die Dienststelle Umwelt und Energie, im Kanton Luzern für die Erstellung des Katasters der belasteten Standorte zuständig, hat im Jahr 2007 die Standorte der ehemaligen Kiesgruben in den Kataster eingetragen. Gleichzeitig hat sie verlangt, mögliche Auswirkungen der Ablagerungen auf Mensch und Umwelt zu untersuchen. Die Gemeinde Triengen gab als Standortgemeinde und ehemalige Betreiberin verschiedener Deponien eine entsprechende Untersuchung in Auftrag, die in den vergangenen beiden Jahren durchgeführt wurde.

Geringe Auswirkungen auf Gewässer

Die Untersuchung ist noch nicht vollständig abgeschlossen. Die ersten Ergebnisse zeigen aber, dass die Auswirkungen der abgelagerten Stoffe auf die Gewässer gering sind und die Bevölkerung nicht gefährdet ist. Es sind deshalb keine grossflächigen Sanierungsarbeiten notwendig und die abgelagerten Materialien müssen nicht in grossem Umfang entfernt werden.

Die Untersuchung wird in den kommenden Monaten weitergeführt und mit einem Schlussbericht voraussichtlich Ende 2014 abgeschlossen.

Kontakt:

Natalie Kamber 
Medienbeauftragte Umwelt und Energie (uwe)
041 228 65 31
natalie.kamber@lu.ch


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