Staatskanzlei Luzern

Europäische Tage des Denkmals: Einladung zum Eröffnungsanlass

Luzern (ots) - Die Denkmalpflege und die Dienststelle Umwelt und Energie des Kantons Luzern führen im Rahmen der Europäischen Tage des Denkmals gemeinsam eine Veranstaltung durch. Am Mittwoch, 4. September 2013, referieren drei Fachleute zum Thema «Energiewende und Denkmalschutz - ein Gegensatz?».

Solaranlagen und die energetische Sanierung von Altbauten sind Themen der Energiewende, die nicht selten mit den Anliegen des Schutzes unserer Kulturdenkmäler in Konflikt stehen. Energiewende und Denkmalschutz schliessen sich aber nicht kategorisch aus. Denkmalpflege und Energiewende sind beide der Nachhaltigkeit verpflichtet. Der Erhalt unserer Kulturdenkmäler und historischen Ortsbilder wie auch die Förderung von Energieeffizienz und erneuerbaren Energien sind im Interesse heutiger und zukünftiger Generationen.

Die Denkmalpflege und die Dienststelle Umwelt und Energie des Kantons Luzern pflegen seit Jahren einen regelmässigen Austausch. Im Rahmen der Europäischen Tage des Denkmals 2013, die dieses Jahr unter dem Motto «Feuer - Licht - Energie» stattfinden, führen die beiden Fachstellen gemeinsam eine Veranstaltung durch. Unter dem Titel «Energiewende und Denkmalschutz - ein Gegensatz?» beleuchten drei Fachleute den aktuellen Stand der Forschung und Debatte.

Termin: Mittwoch, 4. September 2013, 17.30 Uhr

Ort: Marianischer Saal, 4. Stock Departementssekretariat Bildungs- und Kulturdepartement, Bahnhofstrasse 18, Luzern

Es referieren:

Siegfried Möri (Arch. ETH, SIA) ist Mitautor des Handbuchs «Energie und Baudenkmal». Das Handbuch vermittelt praxisorientiertes Wissen für die Entwicklung von Sanierungsstrategien und energetischen Massnahmen an schützenswerten Gebäuden und Ortsbildern.

Prof. Dr. Stephen Wittkopf (Hochschule Luzern - Technik & Architektur) forscht daran, wie stark sich die Akzeptanz von Solaranlagen erhöht, wenn es mehr gestalterische Möglichkeiten gibt und Photovoltaik in die Architektur eines Gebäudes integriert wird.

Reto Bieli (Kunsthistoriker, Arch. FA, CAS Minergie, Bauberater Kant. Denkmalpflege Basel-Stadt) stellt aktuelle Studienresultate vor, die zeigen, dass eine denkmalverträgliche Weiterentwicklung von schützenswerten Genossenschaftssiedlungen aus den 1950er Jahren durchaus 2000-Watt tauglich ist.

Gerne laden wir Sie zu dieser Veranstaltung ein. Eröffnet wird der Anlass von Regierungsrat Reto Wyss, Bildung- und Kulturdirektor. Im Anschluss an die Veranstaltung wird im Lichthof des Regierungsgebäudes ein kleiner Apéro offeriert.

Kontakt:

Sekretariat Kantonale Denkmalpflege Luzern
041 228 53 05

Mathias Steinmann
Koordinator ETD Kanton Luzern
041 228 71 74 / 079 605 84 34 mathias.steinmann@lu.ch



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