Staatskanzlei Luzern

Gute Noten für Luzerner Lebensmittelbetriebe

Luzern (ots) - Die Lebensmittelkontrolle des Kantons Luzern stellt Lebensmittelbetrieben gute Noten aus. Die Luzerner Lebensmittelbetriebe haben sich im vergangenen Jahr punkto Lebensmittelqualität, Hygiene und der Deklaration verbessert. Dies zeigen die 1'700 Inspektionen der Lebensmittelkontrolle im Jahr 2012. Rückläufig ist die Zahl der Betriebe mit einem erhöhten Risiko, das heisst mit unmittelbaren Auswirkungen auf die Lebensmittelsicherheit.

In 1'700 Lebensmittelbetrieben wie Restaurants, Metzgereien, Bäckereien und Käsereien haben die kantonalen Lebensmittelkontrolleure im Jahr 2012 unangemeldete Inspektionen durchgeführt. Das Resultat ist erfreulich, wie Kantonschemiker Silvio Arpagaus berichtet: «Mehrheitlich halten die Luzerner Lebensmittelbetriebe die Vorgaben ein, was die Qualität der Lebensmittel, die Hygiene und die Deklaration der Lebensmittel betrifft.» In Zeiten von Cervelat- und Pferdefleischskandal sei dieses Ergebnis positiv, so Arpagaus. Bei rund der Hälfte der Inspektionen mussten die kantonalen Lebensmittelinspektoren vereinzelte Punkte beanstanden. In den meisten Fällen waren diese jedoch geringfügig, wie zum Beispiel einzelne Mängel in der Dokumentation der Temperaturkontrollen.

Gravierende Mängel sind erneut rückläufig

Rückläufig war im Jahr 2012 die Anzahl der Betriebe mit erhöhtem Risiko und damit unmittelbaren Auswirkungen auf die Lebensmittelsicherheit. Damit werde der Trend der vergangenen Jahre bestätigt, wie Silvio Arpagaus erklärt. In 75 Lebensmittelbetrieben mussten die kantonalen Lebensmittelinspektoren einzelne Punkte als gravierend oder gar gesundheitsgefährdend beurteilen. Dabei handelte es sich z.B. um hygienische Missstände oder verdorbene Lebensmittel. In derartigen Fällen wird sofort gehandelt indem die Ware beschlagnahmt und vernichtet wird. Der betroffene Betrieb hat die Mängel umgehend zu beheben, was mit einer Nachkontrolle überprüft wird.

Zusätzlich zu den Inspektionen in den Lebensmittelbetrieben hat die Lebensmittelkontrolle des Kantons Luzern 6'500 Proben wie Lebensmittel, Trinkwasser, Kosmetika oder Modeschmuck untersucht. Diese Proben stammten z.B. aus Gastrobetrieben, dem Detailhandel oder aus dem Import. Rund 7 Prozent dieser Proben entsprachen nicht den Anforderungen und mussten beanstandet werden.

Lebensmittelkontrolle neu auf Twitter

Die Lebensmittelkontrolle des Kantons Luzern kommuniziert neu über Twitter. Die Tweets richten sich an Konsumentinnen und Konsumenten sowie an Lebensmittelbetriebe. Die Tweets sollen über Aktivitäten der Lebensmittelkontrolle sowie über Neuigkeiten und Trends im Bereich Lebensmittelsicherheit informieren.

Unter https://twitter.com/kantonschemiker können Interessierte den Tweets folgen.

Strategiereferenz: Flächendeckende Grundversorgung

Anhang: Lebensmittel Zahlen und Fakten 2012

Anhang:

http://www.lu.ch/download/sk/mm_photo/10836_20130423_jb-lbmk.pdf

Kontakt:

Dr. Silvio Arpagaus
Kantonschemiker
Tel.: +41/41/248'84'03



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