Staatskanzlei Luzern

Horwer Seebucht: Aggressiver Schwan musste geschossen werden

Luzern (ots) - Seit sechs Wochen entstanden durch die Angriffe eines aggressiven Schwans auf Schwimmer in der Horwer Seebucht immer wieder bedrohliche Situationen. Ebenfalls wurde beobachtet wie der Schwan auch eine andere Schwanenfamilie mit kleineren Jungen angriff und gefährdete. Durch die Information der Badenden, durch Absperrungen und mit einer verstärkten Aufsicht konnte bisher das Schlimmste verhütet werden. In den letzten Tagen verhielt sich der Schwan jedoch so aggressiv, dass es zu teils lebensbedrohlichen Situationen kam. Dies veranlasste den Gemeinderat Horw am 6. Juli, bei der Dienststelle Landwirtschaft und Wald die Entfernung des Schwans zu beantragen. Am 7. Juli versuchten Mitarbeiter der Abteilung Fischerei und Jagd den Schwan einzufangen. Aus Sicherheitsgründen musste der Fangversuch jedoch abgebrochen werden und der Schwan wurde mit einem gezielten Schuss erlegt.

Beim erlegten männlichen Schwan handelt es sich um ein Tier mit einem unnatürlichen Aggressionsverhalten. Seine Jungen sind soweit entwickelt, dass ihr Überleben in der Obhut des weiblichen Elterntiers ohne Probleme gewährleistet ist.

Kontakt:

Otto Holzgang
Dienststelle Landwirtschaft und Wald (lawa) Abteilung Fischerei und
Jagd
Tel.: +41/41/925'10'85
E-Mail: otto.holzgang@lu.ch



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