Staatskanzlei Luzern

Die ersten Gülleunfälle in diesem Frühjahr

Luzern (ots) - Im Kanton Luzern haben sich seit Anfang Februar vier Gülleunfälle ereignet, einer davon führte zu einem Fischsterben.

Dank den günstigen Wetterbedingungen konnten die Landwirte in diesem Jahr schon früh mit dem Ausbringen von Gülle beginnen. Es gab keine Probleme wegen fehlenden Lagervolumen.

Jedoch führte die Arbeit mit der Gülle seit dem 2. Februar zu vier Gülleunfällen, in einem Fall mit Fischsterben. Die Ursachen sind unterschiedlich: Einsickern durch Drainage, fehlende Überwachung der Anlage beim Umpumpen, eine undichte Güllegrube und eine defekte Bodenleitung.

Im Frühjahr erhöhtes Risiko

Die besonderen Bedingungen im Frühjahr bringen jeweils ein erhöhtes Risiko für Gülleunfälle mit sich: Die Behälter sind gefüllt, die Pumpen und Leitungen werden nach der Winterpause wieder in Betrieb genommen, und die Böden sind je nach Standort noch nicht genügend abgetrocknet. Beim ersten Ausbringen der Gülle ist deshalb besondere Vorsicht geboten. Die Dienststelle Landwirtschaft und Wald hält die Landwirte deshalb an, die Anlagen bei der Inbetriebnahme und beim Abstellen zu überwachen, damit - als Beispiel - nach dem Abstellen der Pumpen keine Gülle mehr durch Sogwirkung aus dem vollen Behälter nachfliesst.

Kontakt:

Fritz Birrer
Dienststelle Landwirtschaft und Wald (lawa)
Tel.: +41/41/925'10'55
E-Mail:fritz.birrer@lu.ch
Internet: www.lu.ch



Weitere Meldungen: Staatskanzlei Luzern

Das könnte Sie auch interessieren: