Staatskanzlei Luzern

Volksbotschaft zur Naturheilkunde

Luzern (ots) - In einem Brief an die Mitglieder des Luzerner Regierungsrates wehrt sich die Föderation Alternativmedizin Schweiz (FAMS) gegen eine Formulierung in der Abstimmungsbotschaft zur Volksinitiative "Ja zur Luzerner Naturheilkunde - Für Qualität und Kompetenz". Die Botschaft wurde kürzlich mit den Unterlagen zu den Abstimmungen vom 13. Juni 2010 an alle Stimmberechtigten im Kanton Luzern verteilt. In der Botschaft (Seite 9) werde ausgesagt, die FAMS spreche sich für den Gegenvorschlag zur Initiative aus, kritisiert die FAMS in ihrem Schreiben. Die Staatskanzlei hat der FAMS im Auftrag des Regierungsrates geantwortet. In dem Brief wird festgehalten, dass sich die Formulierung: "Diese Lösung wird von der Föderation Alternative Medizin Schweiz unterstützt", nicht auf den Gegenvorschlag zur Initiative beziehe, sondern einzig auf die Textpassage unmittelbar vor dem fraglichen Satz. Darin wird dargelegt, dass der Gegenvorschlag vorsieht, eine Bewilligungspflicht einzuführen. Das könne allerdings erst geschehen, sobald es in den entsprechenden Berufen anerkannte eidgenössische Diplome gibt, wird in der Botschaft an anderer Stelle ausgeführt. Der Regierungsrat kommt im Übrigen dem Wunsch der FAMS auf eine Klarstellung nach: Die Föderation Alternativmedizin Schweiz spricht sich in ihrer Stellungnahme für die Initiative zur Naturheilkunde aus und lehnt den Gegenvorschlag ab. ots Originaltext: Staatskanzlei Luzern Internet: www.presseportal.ch Kontakt: Staatskanzlei Luzern Urs Käch Tel.: +41/41/228'59'09

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