Staatskanzlei Luzern

Asylzentrum Allmend in Sempach aufgehoben

Luzern (ots) - Die befristete Umnutzung von Teilen der bestehenden Zivilschutzanlage Allmend in Sempach in eine Asylunterkunft wird auf 30. April 2010 wie geplant aufgehoben. Im März 2009 informierte der Stadtrat von Sempach die Bevölkerung an einer Informationsveranstaltung über die Prüfung des Zivilschutz-Ausbildungszentrums Allmend als vorübergehende Asylunterkunft. Viele Interessierte nutzten die Gelegenheit, sich aus erster Hand von kompetenten Persönlichkeiten über das Asylwesen im Kanton Luzern zu informieren. Im Rahmen des Unterbringungsengpasses für Asylsuchende war der Kanton Luzern auf eine rasche Lösung angewiesen. Im Jahr 2007 konnte das Bundesamt für Migration (BFM) trotz dem Versprechen an die Kantone den ausserordentlichen Zuwachs von Asylsuchenden in den Empfangszentren des Bundes nicht auffangen. Gleichzeitig wurden bei den zugeteilten Personen relativ wenige Nicht-Eintretens- oder Negativ-Entscheide gefällt. Diese Ausgangssituation führte ab Mitte 2008 zu Engpässen in der Unterbringung von Asylsuchenden im Kanton Luzern. Der Regierungsrat entschied am 3. April 2009, das Zivilschutzzentrum Allmend in Sempach als Asylzentrum zu mieten. Dank der guten Zusammenarbeit der kantonalen und kommunalen Behörden, des Zivilschutzes und der Zentrumsleitung der Caritas Luzern konnte die befristete Umnutzung von Teilen der bestehenden Zivilschutzanlage in eine Asylunterkunft rasch realisiert werden. Die Betreuung der Asylsuchenden wurde weiterhin über die Betreuungsstrukturen der vom Kanton beauftragten Caritas Luzern sichergestellt. Asylsuchende aus 19 verschiedenen Staaten wohnten in den vergangenen 12 Monaten in Sempach. Der Stadtrat von Sempach und die Dienststelle Soziales und Gesellschaft bedanken sich bei der Bevölkerung für die Aufnahmebereitschaft und das grosse Engagement für die Asylsuchenden im Kanton Luzern sowie bei allen Beteiligten, insbesonderer beim kantonalen Zivilschutz, für die gute Zusammenarbeit bei der temporären und teilweisen Umnutzung der Anlage. ots Originaltext: Staatskanzlei Luzern Internet: www.presseportal.ch Kontakt: Irmgard Dürmüller Dienststellenleiterin Dienststelle Soziales und Gesellschaft Rösslimattstrasse 37 Postfach 3439 6002 Luzern Tel.: +41/41/228'57'79 E-Mail: irmgard.duermueller@lu.ch] Alexander Lieb Stadtrat Sempach Ressort Soziales Stadtstrasse 8 6204 Sempach Tel.: +41/41/462'52'20 E-Mail: a.lieb@sempach.ch

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