Staatskanzlei Luzern

Kantonales Förderprogramm Energie 2010

    Luzern (ots) - Seit 4. Januar 2010 läuft «das Gebäudeprogramm» von Bund und Kantonen, das die Förderung von energetischen Gebäudehüllensanierungen beinhaltet. Finanziert wird das Programm aus der Teilzweckbindung der CO2-Abgabe.

    Ergänzend dazu fördert der Kanton Luzern ab 1. März 2010 den Einsatz erneuerbarer Energien im Wärmebereich und die Totalsanierung von Gebäuden nach dem Minergie-Standard. Dafür stehen rund 4 Mio. Franken zur Verfügung. Voraussichtlich etwa 1.3 Mio. Franken davon steuert ebenfalls der Bund aus der Teilzweckbindung der CO2-Abgabe bei. Die Förderbestimmungen orientieren sich am harmonisierten Fördermodell (HFM) der Konferenz der kantonalen Energiedirektoren (EnDK).

    Fördergegenstände und -sätze 2010          

    Ab 1. März 2010 gelten im kantonalen Förderprogramm Energie          
folgende Fördergegenstände und Fördersätze:Thermische          
Solaranlagen (solares Warmwasser):          

    Grundbeitrag 1'500 Franken pro Anlage          

    Flächenbeitrag von 150 Franken pro m2 Kollektorfläche          
Thermische Solaranlagen werden im Kanton Luzern seit 2007          
gefördert.

    Holzheizungen mit einer Leistung bis 70 kW, wenn folgende          
Bedingungen erfüllt sind:          

    - bei Umstellung von Elektro-, Öl- oder Gasheizungen auf Holz

    - in Kombination mit bestehender oder neuer thermischer          
Solaranlage für Warmwasser mit oder ohne Heizungsunterstützung          

    - Verwendung nicht für Prozesswärme.          

    Die Förderbeiträge richten sich nach der Leistung der Heizung.      
Sie betragen für Holzheizungen bis 40 kW pauschal 7'300          
Franken, für Holzheizungen ab 40 bis 70 kW pauschal 8'500          
Franken. Wenn auf Zentralheizung umgestellt und eine neue          
Wärmeverteilung eingebaut wird, wird ein Zuschlag von 3'000          
Franken pro Anlage ausbezahlt.

    Holzheizungen mit einer Leistung von 70 kW und mehr, wenn          
folgende Bedingungen erfüllt sind:          

    - bei Umstellung von Elektro-, Öl- oder Gasheizungen auf Holz

    - Verwendung nicht für Prozesswärme          

    Die Förderbeiträge richten sich nach der jährlich erzeugten          
Energie:          

    - bis 1'000 MWh/a: pauschal 30'000 Franken plus 55 Franken pro      
MWh/a          

    - ab 1'000 MWh/a: pauschal 75'000 Franken plus 10 Franken pro        
MWh/a          

    - ab 2'000 MWh/a: individuelle Beurteilung.

    Bonus für Gebäudesanierung nach Minergie-Standard          

    Wer sein Haus gesamthaft nach Minergie- oder Minergie-P-          
Standard saniert, erhält vom Kanton Luzern einen Bonus          
zusätzlich zum Förderbeitrag des nationalen Gebäudeprogramms.          -
Minergie-Sanierung:          

    Für kleinere Objekte (bis 250 m2 EBF) wird ein Bonus von          
pauschal 10'000 Franken ausgerichtet. Für grössere Objekte (ab          
250 m2 EBF) gibt es einen Bonus von 40 Franken pro m2          
Energiebezugsfläche (EBF). Der Förderbeitrag ist limitiert auf          
100'000 Franken (ink l. Beitrag des nationalen          
Gebäudeprogramms).          

    - Minergie-P-Sanierung:          

    Für kleinere Objekte (bis 250 m2 EBF) wird ein Bonus von          
pauschal 15'000 Franken ausgerichtet. Für grössere Objekte (ab          
250 m2 EBF) gibt es einen Bonus von 60 Franken pro m2          
Energiebezugsfläche (EBF). Der Förderbeitrag ist limitiert auf          
150'000 Franken (inkl. Beitrag des nationalen          
Gebäudeprogramms).          

    - Der Bonus für eine Minergie-P-Sanierung kann auch bei          
Ersatzbauten nach Minergie-P-Standard zur Anrechnung kommen.          
Massgebend ist die Energiebezugsfläche EBF des bestehenden          
Gebäudes.

    Weitere Informationen

    Aktuelle Fördersätze und -bedingungen sowie Gesuchsformulare des kantonalen Förderprogramms: www.energie.lu.ch (Gesuchsformulare ab 1.3.2010)

    Kontakt

    © Urheberrechte sind beim Kanton Luzern

ots Originaltext: Staatskanzlei Luzern
Internet: www.presseportal.ch

Kontakt:
Beat Marty
Umwelt und Energie (uwe) Abteilungsleiter Luft, Lärm, Energie
Tel.:    +41/41/228'60'71
E-Mail: beat.marty@lu.ch http:/



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