Staatskanzlei Luzern

Baubeginn für Holzrückhalteanlage an der Kleinen Emme

Luzern (ots) - In Ettisbühl, Gemeinde Malters, starten Mitte Januar 2010 die Bauarbeiten an der Holzrückhalteanlage an der Kleinen Emme. Bereits am 11. Januar werden die vorgezogenen Hochwasserschutzmassnahmen im Abschnitt Ennigen in Angriff genommen. Die Arbeiten dauern bis Mitte 2011. Im Abschnitt Ennigen wird das linke Ufer entlang der Autostrasse H 10 mit Kleinbuhnen als Strukturelemente ergänzt. Am rechten Ufer wird das Gerinne aufgeweitet. Dadurch wird die Abflusskapazität der Kleinen Emme erhöht. Das Ufer wird auf der ganzen Länge nach Süden verschoben und neu gestaltet. Die Flachufer unterhalb der Ennigerbrücke werden mit Blocksteinbuhnen gesichert. Die bereits vorhandenen Ufersicherungen in Form von Buhnen werden durch Blocksteine ergänzt und verstärkt. Die Schwemmholzrückhalteanlage in Ettisbühl entsteht neben dem sich bereits im Bau befindlichen Kleinwasserkraftwerk. Die Arbeiten umfassen eine rechtsufrige Flussbettverbreiterung der Kleinen Emme, eine Holzentlastung mit Stauklappe, ein Leitbauwerk sowie einen Holzrückhalteraum mit zwei massiven Rechenreihen. Die baulichen Massnahmen an der Kleinen Emme in Malters sind Teil des Projekts "Hochwasserschutz Kleine Emme und Reuss" des Kantons Luzern. Die Schwemmholzrückhalteanlage ist zudem ein Element des Gesamtkonzepts "koordinierter Hochwasserschutz entlang der Reuss" der Kantone Luzern, Zug, Aargau und Zürich. Neben dem verbesserten Hochwasserschutz bringen die Massnahmen auch eine ökologische Aufwertung. ots Originaltext: Staatskanzlei Luzern Internet: www.presseportal.ch Kontakt: Holzrückhalteanlage Ettisbühl Walter Baumann, Projektleiter Abteilung Naturgefahren Dienststelle Verkehr und Infrastruktur Tel.: +41/41/318'11'25 Vorgezogene Massnahmen Kleine Emme Abschnitt Ennigen Michael Schluh, Projektleiter Abteilung Naturgefahren Dienststelle Verkehr und Infrastruktur Tel.: +41/41/318'10'90

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