Staatskanzlei Luzern

Wolf oberhalb von Kriens und im Eigental nachgewiesen

Luzern (ots) - In der Nacht vom 2. auf den 3. März 2009 sind auf der Liegenschaft "Balzrüti" oberhalb von Kriens zwei Schafe gerissen worden. Auf Grund der Spuren konnte nicht ausgeschlossen werden, dass der Riss durch einen Wolf erfolgte. Zur Beweissicherung hat die Dienststelle Landwirtschaft und Wald in der Folge zwei Fotofallen aufgestellt. Die Fotofalle konnte mit zwei Bildern nachweisen, dass am Abend des 28. März sich wiederum ein Wolf in der Umgebung der Liegenschaft "Balzrüti" befand. Am 9. April wurde durch einen Förster im Eigental im Lindenwald in der Gemeinde Schwarzenberg eine tote Gämse gefunden. Die Gämse wurde anschliessend mit zwei Fotofallen überwacht. Offenbar hat der Kadaver in der Nacht auf den 14. April den Wolf angezogen, der im Bild festgehalten worden ist. Es ist davon auszugehen, dass es sich bei den Wolfsnachweisen um dasselbe Tier handelt. Wölfe haben einen Aktionsraum von 200 bis 400 Quadratkilometer und können in einer Nacht Distanzen von bis zu 50 Kilometer zurücklegen. Anhänge http://www.lu.ch/download/sk/mm_photo/6822_wolf_eigental.JPG Bildlegende: Fotofallen-Aufnahme vom 14. April 2009, im Gebiet Linden im Eigental (Bild lawa) ots Originaltext: Staatskanzlei Luzern Internet: www.presseportal.ch Kontakt: Josef Muggli Dienststelle Landwirtschaft und Wald Leiter Abteilung Fischerei und Jagd Tel.: +41/41/925'10'81 E-Mail: josef.muggli@lu.ch

Das könnte Sie auch interessieren: