Staatskanzlei Luzern

Gesundheitskommission unterstützt Kantonsinitiative gegen Schlachttiertransporte

    Luzern (ots) - Die Kommission für Gesundheit, Arbeit und soziale Sicherheit (GASK) empfiehlt dem Kantonsrat einstimmig, der Bundesversammlung im Sinn einer allgemeinen Anregung eine Kantonsinitiative zu unterbreiten, welche den gewerblichen Transport von lebenden Schlachttieren aus dem EU-Raum durch die Schweiz verbietet. Die GASK (Vorsitz Rolf Hermetschweiler, SVP, Luzern) will aus tierschützerischen und tierseuchenpolizeilichen Gründen am bestehenden Transitverbot für Rinder, Schafe, Ziegen und Schweine festhalten. Mit der von der EU im Rahmen des neuen Landwirtschaftsabkommens erwünschten ersatzlosen Streichung des Transitverbots könnte die Schweiz nach Meinung der Kommission zur Drehscheibe für die oft 40 bis 60 Stunden dauernden Ferntransporte von lebenden Schlachttieren werden. Die GASK erkennt darin einen unverantwortlichen Rückschritt gegenüber den bisherigen Bemühungen um den Tierschutz und gegenüber der geltenden Tierschutzverordnung. Gerade als Landwirtschafts- und Transitkanton an der ohnehin überlasteten Nord-Süd-Achse habe der Kanton Luzern ein vitales Interesse an diesem Strassentransitverbot für lebende Schlachttiere, so die GASK.

    Nach Meinung der GASK bilde die Kantonsinitiative auch einen wichtigen Baustein innerhalb der Tierseuchenprävention und setze ein Zeichen für qualitätsvolle und ökologische Produktion in der schweizerischen Landwirtschaft. Klar befürwortet die GASK als langfristiges Ziel, die Tiere nahe am Herkunftsort zu schlachten.

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Präsident GASK
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