Staatskanzlei Luzern

Nationaler Tochtertag vom 13. November 2008: Mehr Projekte für Mädchen und Jungen

Luzern (ots) - Der Tochtertag macht Mädchen bewusst, welch wichtige Rolle der Beruf im Leben spielt. Neben dem traditionellen, bereits bekannten Programm sollen verschiedene Projekte die Zukunftsperspektiven erweitern helfen. Auch die Jungen erhalten Inputs für die spätere Lebensgestaltung. Neu haben sie die Möglichkeit, einen Tag in einem Alters- und Pflegeheim oder in einer Kindertagesstätte zu verbringen und dort mitzuarbeiten. Am Tochtertag begleiten Mädchen einen Elternteil zur Arbeit und erhalten hautnah Einblick in die Berufswelt. Dadurch können sie sich frühzeitig mit der Perspektive einer lebenslangen Berufstätigkeit auseinandersetzen. So ist dieser Tag, der jeweils am zweiten Donnerstag im November stattfindet, vielen bekannt. Doch der Tochtertag bietet inzwischen weitere Angebote. Informatik und Technik 2008 ist das Jahr der Informatik. Aus diesem Anlass öffnen die Informatikabteilungen grösserer Betriebe am Tochtertag ihre Türen für Mädchen und ermöglichen ihnen damit den Einblick in die Berufswelt von Menschen, die mit Bits und Bytes arbeiten. Dabei erhalten die Mädchen auch Gelegenheit, konkrete Informatikaufgaben zu lösen. Im Rahmen des Projektes "Mädchen - Technik - los!" können Mädchen aber auch die Arbeit und das berufliche Umfeld in einem technischen Betrieb kennenlernen - eine Möglichkeit, die bereits letztes Jahr zahlreiche Mädchen anzog. Diese Angebote werden in Zusammenarbeit mit (SwissICT), einem der führenden Verbände der Informations- und Kommunikationstechnologie in der Schweiz sowie SVIN, der Schweizerischen Vereinigung der Ingenieurinnen, und IngCH, Engineers Shape our Future, bereitgestellt. Hausmänner und Betreuungsarbeit Immer mehr Lehrpersonen nutzen den Tochtertag, um mit den Jungen, die an diesem Tag in den Klassen bleiben, die Vielfalt von möglichen Lebensmustern zu besprechen. Beliebt sind die Treffen mit Vätern, die Erwerbs- und Familienarbeit partnerschaftlich aufteilen. In diesem Jahr besteht für Knaben neu die Möglichkeit, den Tag in einem Alters- und Pflegeheim oder in einer Kindertagesstätte zu verbringen. Lehrpersonen können die Jungen klassenweise über die neue Website www.diejungs.ch anmelden. Die Adressen der in Frage kommenden Institutionen sind nach Regionen aufgeführt. Für die Vorbereitung der Bubenprojekte wurde ein umfassender Leitfaden geschaffen. Das Projekt ist eine Zusammenarbeit zwischen dem Nationalen Tochtertag, CURAVIVA, dem Verband Heime und Institutionen Schweiz, sowie dem Verband Kindertagesstätten der Schweiz (KiTaS). Infomaterial für Mädchen, Knaben, Lehrpersonen, Eltern und Betriebe kann bei der Geschäftsstelle Nationaler Tochtertag bestellt werden: Nationaler Tochtertag, Tel. 041/710'40'06, info@tochtertag.ch. Ausführliche Informationen bieten die Internetadressen www.tochtertag.ch und www.diejungs.ch. Der Tochtertag ist ein Projekt der Gleichstellungsfachstellen der Kantone AR, BE, BL, FR, GE, GR, JU, LU, OW/NW, SG, TI, VS, ZH sowie der Stadt Bern und wird vom Bundesamt für Berufsbildung und Technologie BBT finanziell unterstützt. ots Originaltext: Staatskanzlei Luzern Internet: www.presseportal.ch Kontakt: Isabelle Santamaria, Projektleiterin Tel.: +41/41/710'40'06 E-Mail: i.santamaria@tochtertag.ch Daniel Fallegger, Fachstelle Gesellschaftsfragen Bereich Gleichstellung von Frau und Mann Tel.: +41/41/228'67'14 E-Mail: daniel.fallegger@lu.ch

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