Staatskanzlei Luzern

Schüpfheim: Felssprengung nach Steinschlag

    Luzern (ots) - Am (gestrigen) Sonntagmorgen lösten sich zwischen Chlusstalde und Chlusbode, nördlich der Lammschlucht aus dem 20 Meter hohen Felsband rund anderthalb Kubikmeter verwitterte Nagelfluh und stürzten in den talseitigen Wald. Einige Blöcke sprangen über den Wieshang und rollten bis auf die "alte Flühlistrasse" und die Kantonsstrasse. Da mit einem Nachbruch gerechnet werden muss, wurde beschlossen, die verbliebenen labilen Felsmassen zu sprengen.

    Als Sofortmassnahmen wurden nach dem Steinschlag die Signalisation angepasst und intensivere Beobachtungen durchgeführt. Zudem wurden ein provisorisches Steinschlagschutznetz montiert und mobile Stahlschutzwände aufgestellt.

    Eine erste Beurteilung durch den Geologen ergab, dass aus der Felswand östlich anschliessend an die Ausbruchsnische ein weiterer Kluftkörper im Umfang von 1.5 bis 2 Kubikmeter Ablösespalten zeigt. Über dem bestehenden und dem potenziellen Ausbruch liegt eine überhängende, verwitterte Nagefluhpartie. Die verbleibenden labilen Felsmassen werden am Mittwoch und Donnerstag, 16. und 17. April 2008, mit zwei bis drei Kleinsprengungen entfernt. Aus Sicherheitsgründen müssen die "alte Flühlistrasse" und die am Rande betroffene Kantonsstrasse Schüpfheim - Flühli vor und während der Sprengungen kurzzeitig (15 bis 30 Minuten) geschlossen werden. Es ist deshalb mit Verkehrsbehinderungen auf diesem Strassenabschnitt zu rechnen.

ots Originaltext: Staatskanzlei Luzern
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Kontakt:
Markus Müller, Abteilungsleiter Strasseninspektorat
Dienststelle Verkehr und Infrastruktur
Tel.: +41/41/288'91'63



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