Staatskanzlei Luzern

Familienergänzende Kinderbetreuung im Kanton Luzern: Angebot nimmt dank Bundeshilfe zu

    Luzern (ots) - Im Jahre 2007 wurde im Kanton Luzern die Finanzhilfe des Bundes für die Anschubfinanzierung von Plätzen in der familienergänzenden Kinderbetreuung viel stärker genutzt als in den Vorjahren: Der Kanton bearbeitete 23 neue Gesuche, welche Betreuungsplätze im Frühbereich und während der obligatorischen Schulzeit sowie Weiterbildung und Projektbeiträge für Tagesfamilien betreffen. Wurden in den Vorjahren 2003 bis 2006 jeweils rund Fr. 500'000.- pro Jahr an maximaler Finanzierungshilfe gesprochen, wurden im Jahre 2007 Projekte mit über Fr. 2'380'000.- maximaler Finanzierungshilfe bearbeitet. Diese Steigerung spiegelt sich auch bei den jährlich neu geschaffenen Plätzen: Im Jahr 2007 wurden mit 257 neuen Plätzen praktisch gleich viele Plätze projektiert wie in den 4 vorangehenden Jahren gesamthaft.

    Die Fachstelle Gesellschaftsfragen des Kantons Luzern führt diese Entwicklung auf die zunehmende Sensibilisierung der kommunalen Behörden im Bereich der familienergänzenden Kinderbetreuung zurück. Ein weiterer Grund ist die zunehmende Planungssicherheit durch die Harmonisierung des Schulwesens unter den Kantonen (HarmoS). Sie sieht Betreuungsangebote im obligatorischen Schulbereich vor. Gemeinden möchten deshalb noch von der bis Ende 2010 laufenden Anschubfinanzierung durch den Bund profitieren. Diese sichert über drei Jahre einen Teil der anfallenden Kosten, welche besonders im Aufbau solcher Angebote schwer zu kalkulieren sind.

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