Staatskanzlei Luzern

Kloster Rathausen: Begegnungszentrum schafft Raum für Behinderte und Nichtbehinderte

Luzern (ots) - Die ehemalige Klosteranlage Rathausen soll sich zu einem nationalen Begegnungs- und Erlebnisort entwickeln. Im Zentrum dieser Vision steht die Auseinandersetzung mit dem Phänomen Behinderung. "Paradrom" Rathausen soll Wirklichkeit werden. Dazu wird ein Verein Kloster Rathausen gegründet - das Präsidium übernimmt Nationalrat Pius Segmüller. Seit 1990 ist das Kloster Rathausen im Besitz der Stiftung für Schwerbehinderte Luzern (SSBL). Das 760 jährige historische Kulturgüterdenkmal Kloster Rathausen befindet sich an einem Wendepunkt. Die SSBL hat die Initiative ergriffen und eine Arbeitsgruppe konstituiert. Unter der Leitung der früheren Regierungsrätin Margrit Fischer-Willimann (Stiftungsratspräsidentin SSBL) wird eine innovative und nachhaltige Nutzung der historischen, jedoch sanierungs- wie restaurierungsbedürftigen Räumlichkeiten gesucht. Vision Paradrom "Paradrom", ein Kunstbegriff mit den griechischen Wörtern para (neben) und drom (dromos=lauf). Das Paradrom soll ein Begegnungs- und Erlebnisort werden. Eine Welt der geistigen und körperlichen Phänome und Wahrnehmungen ist angedacht, welche den Besuchern Faszination und Facettenreichtum des Themas Behinderung erschliesst. Die neuartige Nutzung des Klosters will breite Bevölkerungsschichten ansprechen. Paradrom Rathausen steht für eine zukunftsorientierte Weiterentwicklung des bereits heute in Ansätzen verwirklichten Begegnungszentrum Rathausen - ein sozialer wie kultureller Leuchtturm. SSBL als Initiantin Die SSBL ist Initiantin der Vision Paradrom Rathausen. Das Ziel der SSBL ist es, Paradrom Rathausen Realität werden zu lassen und das Klosterprojekt mittelfristig in eine eigenständige Trägerorganisation zu überführen, da die unternehmerischen Kernaufgaben der SSBL nicht in der nachhaltigen Sanierung und Nutzung einer historischen Infrastruktur liegen. Nationalrat Segmüller übernimmt Präsidium des Vereins Kloster Rathausen Die Initianten werden im Jahr 2008 den Verein Kloster Rathausen gründen und damit die Grundlage für die Entwicklung und Realisation von Paradrom Rathausen schaffen. Zweck des Vereins ist der Erhalt sowie die langfristige und nachhaltige Nutzung des Klosters Rathausen. Als Vereinspräsident konnte CVP-Nationalrat Pius Segmüller gewonnen werden. Finanzierung mit Unterstützung der öffentlichen Hand Eine Realisierung von Paradrom Rathausen setzt die umfassende Sanierung und Restaurierung der denkmalpflegerisch geschützten Klosteranlage voraus. Als nächstes ist die Finanzierung zu klären. Die Initianten gehen davon aus, dass sich die öffentliche Hand an der Instandstellung der Klosteranlage Rathausen (schätzungsweise ca. 15 Mio. Franken) massgeblich beteiligen wird. Breit abgestütztes Komitee Ein Patronatskomitee mit prominenten Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft sowie Behindertenorganisationen unterstützt das Anliegen im Kloster Rathausen die Vision Paradrom Rathausen zu realisieren. So gehören dem Patronatskomitee alle National- und Ständeräte des Kantons Luzern an. Weitere Infos: www.paradrom.rathausen.ch ots Originaltext: Staatskanzlei Luzern Internet: www.presseportal.ch Kontakt: Projekt Kloster Rathausen Arndt Schafter Mobile: +41/79/751'12'06 Tel.: +41/41/269'35'24 E-Mail: arndt.schafter@ssbl.ch

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